Wie die Gemeinde Gommiswald berichtet, wird die Klosterquelle wegen hoher Investitionskosten zur Instandstellung aufgegeben und zurückgebaut.
Pfarrkirche St. Jakobus in Gommiswald im Kanton St.Gallen.
Pfarrkirche St. Jakobus in Gommiswald im Kanton St.Gallen. - Nau.ch / Simone Imhof
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Die Gemeinde Gommiswald nutzte seit Jahren gemeinsam mit dem Kloster Berg Sion die Klosterquelle für die Wassergewinnung. Seit dem Sommer 2016 wird das Wasser der Klosterquelle jedoch nicht mehr in das Netz der Wasserversorgung der politischen Gemeinde Gommiswald abgegeben, weil neben Unregelmässigkeiten in der Quellschüttung auch die natürliche Trübung des Quellwassers den Anforderungen an die Trinkwasserversorgung nicht mehr genügt.

Aufbereitung des Wassers zum Trinkwasser zu aufwendig

Das Wasser ist mit (Torf-) Schwebestoffen durchsetzt und müsste aufwendig filtriert werden, um als Trinkwasser genutzt werden zu können. Angesichts der bestehenden Schwankungen in der Quellschüttung sowie der hohen Kosten für eine Instandstellung mit Investitionen in eine mehrstufige Aufbereitung wurde entschieden, die Nutzung der Klosterquelle aufzugeben und die Quelle zurückzubauen.

In diesem Zusammenhang wird nun die ausgeschiedene Grundwasserschutzzone aufgehoben. Die Aufhebung der Schutzzone liegt noch bis zum 26. August 2022 öffentlich auf.

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