Wie die Gemeinde Amden mitteilt, hat der Gemeinderat beschlossen, das Arbeitspensum des Gemeindepräsidenten per 1. Januar 2023 auf 100 Prozent zu erhöhen.
Blick auf die Gemeinde Amden im Kanton St. Gallen oberhalb des Walensees.
Blick auf die Gemeinde Amden im Kanton St. Gallen oberhalb des Walensees. - Nau.ch / Simone Imhof
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Ende 2019, nach der Wahl von Peter Remek zum Gemeindepräsidenten, hatte der Gemeinderat mit Peter Remek ein Arbeitspensum von 80 Prozent vereinbart.

Die letzten drei Jahre haben gezeigt, dass dieses Arbeitspensum nicht ausreicht, um sämtliche wichtigen Projekte und politischen Geschäfte in der Gemeinde aktiv begleiten zu können.

Es zeigt sich auch, dass in kleineren Gemeinden wie Amden grössere Aufgaben oder die Begleitung der wichtigsten Projekte nicht – oder nur beschränkt – an die Verwaltung delegiert werden können.

Als Folge davon arbeitet der Gemeindepräsident faktisch bereits seit einiger Zeit mit einem vollen Pensum.

Arbeitspensum des Gemeindepräsidenten offiziell auf 100 Prozent erhöht

Mittlerweile ist die Gemeinde Amden die letzte politische Gemeinde in der Region, in welcher das von der Bürgerschaft gewählte Gemeindeoberhaupt nicht in einem 100 Prozentpensum angestellt ist.

Aufgrund der Analyse der vorbeschriebenen Situation sowie vor dem Hintergrund der laufenden und anstehenden Projekte der politischen Gemeinde (Totalrevision Ortsplanung, Dorfkerngestaltung, neue Lösung für die stationäre Pflege) hat der Gemeinderat beschlossen, das Arbeitspensum des Gemeindepräsidenten per 1. Januar 2023 offiziell auf 100 Prozent zu erhöhen.

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