Uster ZH: Buswendeschlaufe geht später in Betrieb
Die Buswendeschlaufe bei der Schifflände in Uster ZH geht nicht wie geplant Ende Oktober in Betrieb. Färbversuche wiesen Markierstoffe im Grundwasser nach.

Die Buswendeschlaufe bei der Schifflände in Niederuster kann nicht wie geplant Ende Oktober 2026 in Betrieb genommen werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Färbversuche erfordern weitere Untersuchungen, um den Schutz des Grundwassers sicherzustellen. Die Stadt Uster setzt damit den Schutz des Trinkwassers konsequent an erste Stelle.
Die Bauarbeiten an der Buswendeschlaufe bei der Schifflände in Niederuster mussten im Frühjahr 2026 unterbrochen werden, weil zusätzliche Massnahmen zum Schutz des Grundwassers notwendig geworden waren. Das Projekt wurde deshalb in enger Abstimmung mit den zuständigen kantonalen Fachstellen überarbeitet. Im Juli 2026 konnten die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden.
Weitere Untersuchungen zum Schutz des Grundwassers notwendig
Im Rahmen der Qualitätssicherung wurden sogenannte Färbversuche durchgeführt. Dabei kommen spezielle Markierstoffe zum Einsatz, um sicherzustellen, dass kein Wasser von der Strassenoberfläche zum Grundwasser, beziehungsweise zu den Trinkwasserfassungen dringen kann.
Bei den vorgenommenen Versuchen zeigte sich, dass Markierstoffe ins Grundwasser gelangten.
Die Ergebnisse erfordern nun weitere Abklärungen. Die Stadt Uster wird deshalb zusätzliche Untersuchungen durchführen, um zu prüfen, wie die Anforderungen an den Grundwasserschutz erfüllt werden können. Bis zum Abschluss dieser Untersuchungen kann die Buswendeschlaufe nicht für den Betrieb freigegeben werden.
Neuer Termin für die Inbetriebnahme noch offen
Aufgrund der zusätzlichen Untersuchungen kann die Buswendeschlaufe nicht wie ursprünglich geplant Ende Oktober 2026 in Betrieb genommen werden. Wann die Inbetriebnahmen erfolgen kann, hängt von den Ergebnissen der weiteren Untersuchungen ab. Die provisorische Bushaltestelle Schifflände bei den öffentlichen Parkplätzen wird deshalb bis auf Weiteres beibehalten.
Die Stadt Uster informiert über das weitere Vorgehen und den neuen Inbetriebnahmetermin, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.






