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UHC Uster verliert Spektakel in Köniz knapp

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Greifensee,

Trotz starker Form unterliegt der UHC Uster Köniz mit 6:7. Die Playoffs sind gesichert, der Rückstand auf Rang vier wächst jedoch auf sechs Punkte.

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Der UHC Uster ist ein Unihockeyverein aus Uster. Heimspielstätte des Vereins ist die Sporthalle Buchholz. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie der UHC Uster mitteilt, sprach die Ausgangslage durchaus für die Gäste aus dem Zürcher Oberland. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen, in allen Partien gepunktet – die Formkurve zeigte klar nach oben.

Zudem war die Playoff-Qualifikation bereits gesichert, und mit lediglich drei Punkten Rückstand auf Rang 4 war selbst das begehrte Heimrecht noch in Reichweite.

Köniz dominiert – Uster gerät früh ins Hintertreffen

Ganz entgegen den Erwartungen der Ustermer verlief allerdings der Start ins erste Drittel dieser Partie. Von Beginn weg diktierte Köniz das Geschehen, schnürte die Gäste wiederholt in der eigenen Zone ein und zwang Torhüter Nicola Brütsch zu mehreren Glanzparaden.

So dauerte es bis in die 9. Minute, bis die Berner ihre spielerische Überlegenheit zur Führung umwandelten und sich der Ustermer Schlussmann zum ersten Mal geschlagen geben musste. Beinahe aus dem Nichts folgte jedoch die prompte Antwort: Filip Karlsson verwertete ein schönes Zuspiel von Jean-Luc Klöti mit einem satten Distanzschuss zum 1:1-Ausgleich.

Der erhoffte Umschwung blieb jedoch aus. Zu viele Eigenfehler und mangelnder Zugriff in der Defensive ermöglichten es den Bernern, innerhalb von drei Minuten auf 4:1 davonzuziehen.

Uster kämpft sich zurück – offener Schlagabtausch

Die Auszeit nach der überschaubaren ersten Spielzeit schien den Zürcher Oberländern allerdings gut getan zu haben. Durch viel mehr Kontrolle im eigenen Offensivspiel und deutlich mehr Disziplin im Spiel gegen den Ball, vermochte man das Spiel von nun an ausgeglichen zu gestalten.

Zwar blieb Schlussmann Brütsch weiterhin gefordert, doch auch Uster kam nun vermehrt zu gefährlichen Abschlüssen und vermochte durch Johannes Wilhelmsson und Yves Klöti noch vor dem zweiten Pausenpfiff den Anschluss wiederherzustellen. Zuerst traf Wilhelmsson in der 24. Minute auf Zuspiel von Klöti und revanchierte sich nur kurz später in Überzahl mit einem Assist auf Klöti, der unhaltbar zum 4:3-Pausenstand einnetzte.

Das Schlussdrittel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Uster glich die Partie aus, nachdem Brütsch nach einer starken Parade das Spiel schnell macht und gleich selbst Ted Nivestam lanciert, der daraufhin abgeklärt zum 4:4-Ausgleich einnetzt.

Köniz schlug erneut zurück und ging in der 49. Minute wieder in Führung, und wiederum hatte Uster eine Antwort parat: Karlsson trifft nach Zuspiel von J.-L. Klöti zum erneuten Ausgleich – in einem Spielzug, der frappante Ähnlichkeit mit dem ersten Ustermer Treffer hatte. In der Folge agierten die Gäste jedoch zweimal zu nachlässig, was Yan-Andrea Ruh erst mit einem Distanzschuss und gleich im Anschluss mit einem satten Volley vor dem Tor eiskalt nutzte, um die Berner mit zwei Zählern in Front zu bringen.

Schlussoffensive bleibt unbelohnt

Uster warf nun alles nach vorne, ersetzte den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler – und wurde belohnt: 40 Sekunden vor Schluss erzielte Daniels Anis den Anschlusstreffer zum 6:7. In den Schlusssekunden brannte es lichterloh vor dem Könizer Tor, beinahe im Sekundentakt erarbeitete sich der UHC Uster Grosschancen, vermochte am Ende aber nicht den Ball entscheidend über die Linie zu befördern.

Trotz der knappen Niederlage bleibt der Blick auf die Tabelle aus Ustermer Sicht erfreulich: Rang 6 und die definitive Playoff-Qualifikation sind gesichert. Der Wermutstropfen bleibt jedoch, dass der Anschluss an die Top 4 nicht gehalten werden konnte – der Rückstand auf das Playoff-Heimrecht beträgt nun sechs Punkte.

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