UHC Uster

    UHC Uster unterliegt Zug United trotz Aufholjagd

    Nau.ch Lokal
    Nau.ch Lokal

    Uster,

    Der UHC Uster verliert gegen Zug United mit 5:9. Nach einem 0:4-Rückstand kamen die Zürcher Oberländer nochmals auf 3:4 heran.

    UHC Uster
    Der UHC Uster ist ein Unihockeyverein aus Uster. Heimspielstätte des Vereins ist die Sporthalle Buchholz. - Keystone/ Grafik Nau.ch

    Wie der UHC Uster mitteilt, war Zug United bereits vor Wochenfrist in die neue Spielzeit gestartet und hatte dabei mit einem 9:6-Sieg gegen Cup-Sieger Thurgau gleich mal klargestellt, dass auch die Ambitionen 2026/27 Richtung Meistertitel ausgerichtet sind. Nach einem frühen Aufreger in Form eines Pfostenschusses des Ustermers Yves Klöti bereits in der zweiten Spielminute übernahm der Vizemeister 2026 dann auch im Ustermer Buchholz mit zunehmender Spieldauer das Diktat auf dem Feld und setzte die Zürcher Oberländer in deren Spielhälfte mit seinem bekannt-berüchtigten schnellen Halbkreis-Spiel vor dem von Keeper Alessio Mura bewachten UHCU-Gehäuse unter Druck.

    Ein sauber ausgeführter Konter in der neunten sowie ein äusserst sehenswerter Kurzpass-Spielzug in der 14. Minute brachte den Zugern die 2:0-Führung zur ersten Drittelspause, wobei die Ustermer noch Glück hatten, traf der Gegner in diesen ersten 20 Minuten zweimal nur die Latte und drosch dessen Topskorer Justus Kainulainen den Ball in der 14. Minute in bester Baseballmanier zum Home-Run in die weiten Höhen anstatt ins Netz.

    Uster scheitert an Schälin und Zuger Effizienz

    Die Ustermer starteten engagiert ins zweite Drittel, und es war noch keine Minute gespielt, als der eine Ustermer Neuzugang Matteo Gervasoni den ebenfalls auf diese Saison ins Buchholz gewechselte Adam Lundgren mit einem genialen Backhand-Zuspiel lancierte, der Schwede dann aber irgendwie den Abschluss vergass. Wenig später lenkte Daniels Jānis Anis den Ball nach Stafette Ted Nivestam – Timon Anderegg – Yves Klöti knapp neben das Tor.

    Kurz darauf folgte noch ein Lattenknaller Josia Pfisters. Das Auslassen solcher Chancen sollte sich für die Ustermer rächen, denn es kam hinzu, dass der Zuger Goalie Nils Schälin einen ganz guten Abend einzog und jene teilweise auch hochkarätigen Chancen der Zürcher Oberländer, bei denen die Abschlüsse den Weg aufs Tor fanden, konsequent zunichtemachte.

    Seine Vorderleute erhöhten derweil mit einem Doppelschlag innerhalb von 44 Sekunden zur Spielmitte auf 4:0. Im ersten Fall nutzten die Zuger einen groben Schnitzer Linus Chrétiens in der Vorwärtsbewegung gnadenlos aus, im zweiten vollstreckten sie erneut erfolgreich einen schnellen Konter. Fast sinnbildlich, war zwischen den beiden Zuger Treffern Lundgren erneut am hervorragend parierenden Schälin gescheitert.

    Wichtige Grundlagen, dass dann im letzten Spielabschnitt doch nochmals Spannung aufkommen sollte, war einerseits der längst fällige erste Ustermer Treffer durch Anis in der 33. Minute sowie die Tatsache, dass man eine zweiminütige Unterzahl infolge einer Strafe gegen Nivestam unbeschadet überstehen konnte.

    Uster kämpft sich heran, verliert aber 5:9

    Auch zu Beginn des letzten Drittels ging es offensiv gleich zur Sache. Auf der einen Seite musste sich Schälin der Abschlüsse Loris Murers, Gervasonis, Anis՚ und Lundgrens erwehren, während Mura gegen Kainulainen, Tim Aeschimann und Nico Niemack gefordert war.

    Zwischen all diesen erfolgreichen Torhüter-Interventionen gab es allerdings in der 44. Minute noch den zweiten Ustermer Treffer durch Johannes Wilhelmsson auf Passfolge Anderegg – Yves Klöti zu verbuchen. Zug reagierte mit einem Pfostenschuss Linus Arnolds, während auf der anderen Seite Wilhelmsson gut zwei Zeigerumdrehungen nach seinem ersten Torerfolg den Ball mittels sattem Schlenzer zum vielumjubelten 3:4-Anschlusstreffer erneut im Netz versorgte. Schade, dass dann kurz darauf Kainulainen mit einem Wunderschuss den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen konnte.

    Die Ustermer steckten den Kopf allerdings nicht in den Sand, überstanden auch die zweite Zweiminutenstrafe (Hug) dieses Abends ohne Gegentreffer und nutzen dann hingegen ihrerseits ein Powerplay während einer Bankstrafe des Zugers Niemack zum erneuten Anschlusstreffer durch Anis. Leider vermochten es die Zürcher Oberländer jedoch nicht, dem mittlerweile grossteils zerfahrenen Spiel eine stabilere Struktur zu verleihen, was den Zugern mit Gelegenheit bot, auch auf diesen Gegentreffer zu reagieren, und weil dies gleich in Form eines Doppelschlags innert 23 Sekunden war, war die Aufgabe beim Resultat von 4:7 gut fünf Minuten vor der Schlusssirene aus Zürcher Oberländer Sicht dann doch gewaltig.

    Zwar bot Niemack nochmals Unterstützung mit einer zweiten Strafe, die Yves Klöti zum fünften Ustermer Treffer nutzte, doch hatten die Zuger – wie gehabt – umgehend eine Antwort parat, konkret 24 Sekunden später, durch Noah Bisig, der ein missglücktes Zuspiel Andereggs hatte ablaufen können. In der Schlussminute war dann Sjögren mit dem Treffer in das mittlerweile von Mura zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassene Tor für das 9:5-Schlussresultat aus Gästesicht besorgt, nachdem es wenige Sekunden zuvor Kainulainen noch fertiggebracht hatte, unbedrängt den Ball an den Pfosten des leeren Gehäuses zu spedieren.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Taxi
    119 Interaktionen
    Spritpreis steigt
    Tami Xhaka
    1'702 Interaktionen
    Impf-Zoff

    MEHR UHC USTER

    Unihockey
    UHC Uster
    UHC Uster
    Unihockey
    UHC Uster
    Unihockey

    MEHR AUS OBERLAND

    Dübendorf ZH
    Dübendorf ZH
    Wetzikon ZH
    Wetzikon ZH
    bank
    179 Interaktionen
    Betrug