Stadt Uster lanciert ab Mitte Juni 2020 das Kunstprojekt «All inclusive». Die Rede ist von verschiedenen Kunstworkshops, geleitet von lokalen Kunstschaffenden.
Uster Kirche
Die Zürcher Stadt Uster. - pixabay

Die Grundidee ist einfach: Zahlreiche Personen aus Uster treffen sich auf dem Zeughausareal zu verschiedenen Kunstworkshops. Diese werden von lokalen Kunstschaffenden aus verschiedenen Sparten geleitet.

Den Auftakt machen am Dienstag, 16., und Samstag, 20. Juni 2020 das Plastiker-Duo Leto Meyle und Pia Gabriel, die Autorin Barbara Stengl und die Performerin Lena Estermann. An den Workshops gestalten sie zusammen mit den Teilnehmenden aus der Bevölkerung einzelne Nashorn-Panzerteile, bauen Holznashörner und spinnen Geschichten rund um das inoffizielle Wahrzeichen von Uster.

Personen und Institutionen, die wegen der Corona-Pandemie nicht an den öffentlichen Workshops teilnehmen können, werden ihre Kreativität auch im «Home-Office» einbringen können: Das Panzerteil wird inklusive Anleitung nach Hause geliefert. Bereits haben einzelne Schulklassen und das Werkheim ihr Interesse gezeigt.

Angesprochen sind aber auch Einzelpersonen, Kinder, Seniorinnen und alle anderen, die nach der Corona-Quarantäne wieder malen, schreiben und gestalten wollen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Vor Corona geplant, in angepasster Form nun möglich

«All inclusive» wurde vor der Corona-Pandemie geplant und kann nach der Lockerung in modifizierter Form stattfinden. Die Aktion ist ein Projekt von «Stadt für Alle» in Zusammenarbeit mit der Leistungsgruppe Kultur der Stadt Uster.

Sie wird 2021 weitergeführt. Weitere Informationen zu den einzelnen Workshops, den genauen Zeiten und der Ausschreibung sind auf der Website der Stadt Uster aufgeschaltet.