Esslingen ZH: Autofahrer (18) bei wilder Unfallfahrt verletzt

Bei einem Selbstunfall in Esslingen ZH wurde ein Autofahrer (18) verletzt. Mutmasslich war der Mann mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Unfallstelle Esslingen
In Esslingen ist ein Autofahrer verunfallt. - Kantonspolizei Zürich

Nach einem Selbstunfall in Esslingen, Gemeindegebiet Egg ZH, hat sich der Lenker Verletzungen zugezogen. Weitere Mitfahrende entfernen sich vor dem Eintreffen der Polizei von der Unfallstelle.

Kurz nach 21 Uhr fuhr ein Automobilist auf der Forchstrasse Richtung Esslingen. In einer langgezogenen Rechtskurve verlor er, höchstwahrscheinlich aufgrund übersetzter Geschwindigkeit, die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Randstein.

Danach schleuderte das Auto über das Bahntrasse der Forchbahn, schlitterte den Abhang hinunter und streifte einen Baum. Schliesslich überschlug sich der Personenwagen mehrfach, bis dieser auf der linken Fahrzeugseite liegend im Wiesland zum Stillstand kam.

Der Lenker wurde mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital gebracht. Mutmassliche Mitinsassen entfernten sich vor dem Eintreffen der Polizei vom Unfallort.

Die Kantonspolizei sucht Zeugen

Aufgrund der Unfallsituation ist wahrscheinlich, dass der 18-jährige Schweizer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Der Lenker wird nach der Entlassung aus dem Spital und der polizeilichen Befragung der Staatsanwaltschaft zugeführt. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland hat ein Strafverfahren wegen eines Raserdelikts eröffnet.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können sowie Personen, die sich kurz nach dem Ereignis am Unfallort beziehungsweise bei der nahen Scheune aufhielten und sich ebenfalls vor dem Eintreffen der Polizei entfernten, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 058 648 48 48, in Verbindung zu setzen.

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Kommentare

User #2663 (nicht angemeldet)

Wenn es ein Schweizer ist wird er immer nametlich erwähnt.

User #1930 (nicht angemeldet)

Die Fahranfänger unterschätzen oft sehr vieles im Kontext mit dem Fahren eines Fahrzeuges. Eigentlich sollte man per Gesetz einen dreitägigen Abschluss zusätzlich zur Prüfung für den Führerausweis einführen, in dem man auf einem speziellen Fahrtrainingsareal drei Tage lang verschiedene Fahrsituationen absolvieren muss, damit die Fahranfänger selbst die Erfahrung machen können, wie schnell ein PW ausser Kontrolle geraten kann, wie lange es braucht, bis man eine Notbremsung vollziehen konnte usw. usw. usw. Nur so wird man kapieren, dass ein Fahrzeug nicht unendlich beherrschbar ist.

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