Im Bernapark in Deisswil öffnet Anfang September ein Museum seine Türen, das der Öffentlichkeit das Werk von Thomas Demarmels zugänglich machen will. Es umfasst rund 300 Zeichnungen und Gemälde, die nun einen bleibenden Platz erhalten.
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Auf dem ehemaligen Areal der Kartonfabrik Deisswil in Stettlen enstand der Bernapark für Wohnen, Arbeit und Freizeit. Auch die Schule für Gestaltung ist hier untergebracht. - nau.ch / Ueli Hiltpold

Demarmels ist Grafiker, wissenschaftlicher Illustrator und Dozent. Die meisten Werke sind im hyperrealistischen Stil gehalten. Der gebürtige Unterseener absolvierte eine Grafikerlehre bei Chocolat Tobler, ehe er sich an der Kunstgewerbeschule Zürich zum wissenschaftlichen Illustrator weiterbildete. 1977 wählte ihn die Kunstgewerbeschule Bern als Dozent. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2013 unterrichtete Demarmels dort.

Zwei Freunde des Künstlers wandten sich 2017 an den Berner Financier Hans-Ulrich Müller, wie die Demarmels-Stiftung in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Müller hatte nach dem Aus der Kartonfabrik Deisswil das Areal gekauft und dort den Bernapark mit seinen verschiedenen Nutzungen eingerichtet.

Müller liess sich von der Idee begeistern, auf dem Areal, das Werk Demarmels der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Am 1. September öffnet nun das Museum Bernapark «Kunstraum Thomas Demarmels».

Ab 2022 sollen dort auch Wechselausstellungen mit nationalen und internationalen Kunstschaffenden zu sehen sein.

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