Die Fans des FC Thun sehnen sich nach einer Rückkehr in die Super League, doch die Zweitklassigkeit hat auch ihre Vorteile.
Härtefall
Ein Stapel mit Schweizer Banknoten. - Keystone
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Die Stadt Thun kann so rund 439'000 Franken pro Jahr einsparen. Das teilte die Stadt am Dienstag, 13. September 2022, mit. Sie hat den Vertrag mit dem Kanton rund um den Einkauf von Polizeileistungen neu verhandelt.

Ab 2023 gilt demnach das Modell «Schalterlösung». Dieses orientiert sich an der Zahl der Polizeistunden, die tatsächlich für den Fussball geleistet werden müssen. Und diese sind tiefer, wenn der FC Thun zweitklassig ist und deutlich weniger Gästefans anreisen.

Solange der FC Thun in der Challenge League spielt, kauft die Stadt jährlich 4600 Polizeistunden weniger ein beim Kanton. Sollte der Verein wieder in die Super League aufsteigen, erhöhen sich die Kosten maximal bis zum bisher gültigen Betrag.

Im Jahr 2021 betrugen die indexierten Polizeikosten 3,75 Millionen Franken. «Mit dem neuen Modell erhalten beiden Seiten Planungssicherheit», schreibt die Stadt in ihrem Communiqué.

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