Werkhof soll bessere Arbeitsräume erhalten
Der Stadtrat Thun entscheidet am 11. Juni 2026 über einen Kredit von 1,536 Millionen Franken für bauliche Verbesserungen am Werkhof an der Industriestrasse.

Wie die Stadt Thun schreibt, sollen im Werkhof an der Industriestrasse zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe und der Arbeitsbedingungen zusätzliche Aufenthalts- und Rapporträume, Büro- und Lagerflächen sowie fehlende Duschen und Garderoben entstehen. Im Juni 2026 entscheidet der Stadtrat über den Verpflichtungskredit von 1,536 Millionen Franken.
Die Gebäude im Werkhof der Stadt Thun an der Industriestrasse befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand und weisen verschiedene betriebliche Mängel auf. Ein 2022 erarbeitetes Betriebskonzept für den Werkhof zeigt, dass Handlungsbedarf in mehreren Bereichen besteht.
Die bauliche Optimierung des Werkhofs besteht aus drei Teilprojekten: Teilprojekt eins – Aussenwerkhof «Amerika»; Teilprojekt zwei – kurzfristige Massnahmen Industriestrasse; und Teilprojekt drei – bauliche Optimierung Werkhof. Im zweiten Teilprojekt sollen konkret zweckmässige Aufenthalts- und Rapporträume sowie Büro- und Lagerfläche für den Grünanlagenunterhalt in der ehemaligen «TopRope-Halle» entstehen. Zudem sieht das Projekt vor, die fehlenden Dusch- und Garderobenanlagen zu ergänzen.
«Damit wollen wir betriebliche Abläufe optimieren und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden des Tiefbauamtes verbessern, welchen die Räumlichkeiten heute fehlen», sagt Gemeinderat Reto Schertenleib, Vorsteher Direktion Bau und Liegenschaften. Der Stadtrat entscheidet an seiner Sitzung vom 11. Juni 2026 über den Verpflichtungskredit von 1,536 Millionen Franken. Die ersten beiden Teilprojekte sind erforderlich, damit in Zukunft der ganze Werkhof im laufenden Betrieb saniert werden kann.
Nachhaltig und zukunftsorientiert
Bei der Umsetzung liegt der Fokus auf einer Baulösung, welche mit einfachen Mitteln eine Verbesserung der Ist-Situation schafft und nach dem Ende ihrer Nutzungsdauer von rund zehn Jahren einfach rückgebaut und im Sinne eines «Bauteillagers» andernorts weiterverwendet werden kann.
Auch sollen verschiedene Bauteile unter anderem aus dem Materialdepot wiederverwendet werden, wie beispielsweise Fenster, Metallverkleidungen, Möbel oder Lampen. Der Abschluss der Arbeiten ist für September 2027 geplant.






