Der Thuner Gemeinderat hat den Sofortmassnahmen des Runden Tischs zum Innenstadtverkehr zugestimmt. Die Erfolgsfaktoren sollen schriftlich vereinbar werden.
Thun
Ein Bild von Thun aus der Vogelperspektive. - pixabay

Die Delegierten des Runden Tischs zum Thuner Innenstadtverkehr haben letzte Woche einstimmig beschlossen, zunächst Sofortmassnahmen zur Stauverminderung am rechten Seeufer umzusetzen und deren Wirkung zu messen.

Für die Delegierten erzielen die Sofortmassnahmen dann eine ausreichende Wirkung, wenn die Reisezeiten auf dem Abschnitt Bächimatt bis Lauitor auf das Niveau der Vergleichsmessungen von 2017 und 2018 zurückgehen.

Damals war das Einbahnregime noch nicht in Betrieb. Ein Verkehrsversuch zur Aufhebung des Einbahnregimes kommt für den Runden Tisch erst infrage, wenn die Sofortmassnahmen eine ungenügende Wirkung zeigen sollten.

Der Gemeinderat sieht sich in seiner eigenen Haltung bestätigt

Der Thuner Gemeinderat hat sich in seiner gestrigen Sitzung mit diesem Entscheid des Runden Tischs befasst. Er begrüsst das geplante Vorgehen und hat diesem zugestimmt.

Der Gemeinderat hat sich bereits im August 2021 für rasch umsetzbare Sofortmassnahmen ausgesprochen und dieses Anliegen dem Kreisoberingenieur unterbreitet. Die Umsetzung der nun vom Runden Tisch beschlossenen Massnahmen entsprechen der Haltung des Gemeinderates.

Es gibt ein gemeinsames Verständnis zu den Erfolgsfaktoren

Wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der Sofortmassnahmen ist für den Gemeinderat die Erarbeitung und Unterzeichnung einer schriftlichen Vereinbarung zwischen dem Kanton Bern, den Gemeinden Sigriswil, Oberhofen, Hilterfingen und der Stadt Thun zwecks Festlegung der konkreten Erfolgsgrössen.

Eine solche Vereinbarung bildet für den Gemeinderat eine gute Basis für die regionale Zusammenarbeit bei der Verbesserung der Verkehrssituation in und um Thun.