Für mehr Zusammenhalt: Stadt setzt Zeichen gegen Rassismus
Vom 18. bis 23. März engagiert sich Thun mit Aktionstagen gegen Rassismus. Lesungen, Film und Workshops stärken Respekt und Zusammenhalt – neu auch regional.

Wie die Stadt Thun berichtet, organisiert sie bereits zum fünften Mal die Aktionstage gegen Rassismus. Vom 18. bis 23. März finden in der Stadt sowie neu in weiteren Gemeinden in der Region Veranstaltungen statt. Ziel ist es, ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen und die Bevölkerung zu sensibilisieren.
Anlässlich des Internationalen Tags zur Bekämpfung von Rassismus am 21. März finden in zahlreichen Gemeinden und Kantonen die Aktionswochen gegen Rassismus statt. Auch die Stadt Thun beteiligt sich zum fünften Mal an der Aktion.
«Rassismus hat in Thun keinen Platz. Mit den Aktionstagen setzen wir ein klares Zeichen für Respekt, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben», so Gemeinderätin Katharina Ali-Oesch, Vorsteherin Direktion Bildung Sport Kultur.
Die Aktionstage gegen Rassismus werden vom Kompetenzzentrum Integration Thun-Oberland (KIO) im Auftrag der städtischen Integrationskommission organisiert.
Regionale Ausstrahlung für zentrales Thema
Vom 18. bis 23. März bietet die Stadt Thun gemeinsam mit lokalen und regionalen Partnerinnen und Partnern ein vielfältiges Programm an. Neben den städtischen Betrieben wie dem KIO, der Stadtbibliothek, den Schulen sowie der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) engagieren sich auch Vereine und Privatpersonen.
Zum ersten Mal beteiligen sich zudem die Gemeinden Spiez und Steffisburg mit eigenen Programmbeiträgen an den Aktionstagen. Mit verschiedenen Formaten sprechen die Veranstaltungen ein breites Publikum an.
Lesung, Dokumentarfilm oder Stadtrundgang
Die Aktionstage stehen unter dem Motto «Gemeinsam gegen Rassismus». Der Fokus liegt auf den Themen Zugehörigkeit und Alltagsrassismus.
Die Journalistin, Moderatorin und Buchautorin Angélique Beldner liest im Theater Alte Oele aus ihrem neusten Buch «Rassismus im Rückspiegel». Sie arbeitet darin sowohl ihre Erfahrungen mit Rassismus als auch die koloniale Vergangenheit der Schweiz auf.
In einem persönlichen Dokumentarfilm gibt Regisseur Luka Popadić einen Einblick in die Schweizer Armee aus Sicht von vier Offizieren mit Migrationsgeschichte und hinterfragt auf humorvolle Weise Vorurteile über Heimat, Zugehörigkeit und Integration.
Im Anschluss an die Filmpräsentation folgt ein Gespräch mit dem Regisseur. Workshops, Gespräche und Stadtrundgänge bieten weitere Möglichkeiten, sich mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen.






