Nachhaltiges Wohnquartier am Kerngartenweg geplant
In Oberwil soll ein altersdurchmischtes Wohnangebot nach modernsten Nachhaltigkeitsstandards entstehen. Die Unterlagen sind ab sofort online einsehbar.

Auf dem zentralen Areal «Kerngartenweg» soll eine rundum vorbildliche Überbauung entstehen, teilt die Gemeinde Oberwil BL mit. Die Gemeinde Oberwil lädt die Bevölkerung zur öffentlichen Mitwirkung an den Quartierplanvorschriften «Kerngartenweg» ein. Diese findet vom 3. Juni bis 5. Juli 2026 statt.
Auf dem zentral gelegenen und gut erschlossenen Areal «Kerngartenweg» in der Gemeinde Oberwil plant Marti Gesamtleistungen eine neue, verdichtete Wohnsiedlung. Um die vorgesehene Überbauung umzusetzen, ist eine Sondernutzungsplanung in Form eines Quartierplans erforderlich.
Die geplante Siedlung fügt sich sorgfältig in das bestehende Quartier ein und orientiert sich an der bestehenden Topografie. Ziel ist eine hohe Wohn- und Lebensqualität mit attraktiven Grünflächen, Begegnungsorten und vielfältig nutzbaren Aussenbereichen. Vorgesehen ist ein vielfältiges, altersdurchmischtes Wohnungsangebot mit unterschiedlichen Wohnformen.
Quartierentwicklung mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Mit der Quartierplanung schafft die Gemeinde die Grundlage für eine bessere Nutzung des bestehenden Baulands und setzt ihre Ziele für verdichtetes Bauen um. Neue Fuss- und Velowege vernetzen das Areal mit der Umgebung und sorgen für eine barrierefreie Durchlässigkeit durchs Quartier und von der Binningerstrasse zum Kerngartenweg.
Dank der guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr wird eine umweltfreundliche Mobilität gefördert. Naturnahe Freiräume, zusätzliche Bepflanzungen und ökologische Strukturen tragen zur Förderung der Biodiversität bei.
Das Verkehrskonzept sieht die Erschliessung für den motorisierten Verkehr über die Stallenmattstrasse vor. Eine Erschliessung über die Binningerstrasse ist aus rechtlichen und topografischen Gründen nicht möglich. Die Parkierung erfolgt grösstenteils unterirdisch. Insgesamt soll der Autoverkehr geringgehalten werden.
Mitwirkung zum Bauprojekt
Die Überbauung wird nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) realisiert. Geplant sind energieeffiziente Holz-Beton-Gebäude mit Photovoltaikanlagen sowie naturnah gestaltete Aussenräume.
Vorgesehen sind rund 100 Wohnungen, davon mindestens 30 Prozent Mietwohnungen – der Rest Eigentumswohnungen. Ergänzend sind Begegnungsräume und Kleingewerbe geplant. An der Piazzetta bei der Tramhaltestelle sind publikumsorientierte Nutzungen sowie Gemeinschafts- und Gewerberäume im Erdgeschoss vorgesehen.
Am Mittwoch, 3. Juni 2026, findet um 19.00 Uhr eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Gemeinde und der Bauherrschaft in der Wehrlinhalle statt. Marti Gesamtleistungen stellen zusammen mit den Architekten von Hosoya Schaefer das Projekt vor und beantworten die Fragen aus dem Publikum. Alle Interessierten haben die Gelegenheit, sich online zum Vorhaben zu äussern.






