Wie der Verein HSG Leimental mitteilt, hat er gegen Magden/Möhlin mit 34:41 verloren und die zweite Chance für einen erfolgreichen Saisonauftakt verpasst.
Ein Handball in Händen eines Spielers. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild
Ein Handball in Händen eines Spielers. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild - dpa-infocom GmbH
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Nach dem ersten Meisterschaftsspiel, welches die HSG verlor, blickte das Team um Agnes Kriser erwartungsvoll und mit voller Vorfreude in Richtung des ersten Regionalderby gegen die SG Magden/ Möhlin. Ein Regionalderby ist für alle Beteiligten immer eine spezielle Sache denn die Nervosität ist ein Faktor, welcher nicht aussen vorgelassen werden darf.

Diese Nervosität war zu Beginn des Spiels besonders bei der HSG spürbar. Der Gastgeber startete schlecht in das Spiel. Es geschahen zu viele technische Fehler, das Verteidigungssystem funktioniert mangels absprachen nicht und als wäre das nicht schon genug war dann auch die Chancenauswertung sehr dürftig.

Aufgrund der schlechten Verteidigung waren während des ganzen Matches die beiden Torhüter Nussbaumer und Somalvico quasi chancenlos. Bereits nach elf Minuten Spielzeit betrug der Spielstand zwei zu elf für die Gäste. Worauf hin Headcoach Agnes Kriser bei der HSG umgehend reagierte, und ein Team-Time-out nahm, um Ruhe in die Mannschaft zu bringen sowie den Kampfgeist zu stärken.

Dies geschah mit Erfolg, das Heimteam rappelte sich auf und versuchte sich langsam zurückzukämpfen. Erste Teilerfolge geschahen ab der 20 Spielminute, wo sich die HSG endlich auf den Gegner eingestellt hatte. Dadurch konnten nur erste Erfolge in die Abwehr wie auch im Angriff verbucht werden. Nach der Halbzeitpause trat die HSG wie ausgewechselt auf.

Kein erhofftes Happy End

Absprachen funktionierten zunehmend besser, es wurde verteidigt und keine komplizierten Angriffe, sondern einfache und schnelle Tore gespielt. Kurzum es wurde nun endlich auch auf Seiten der HSG Handball gespielt. Unter dem Motto «Keep it simple» konnte sich die HSG bis auf ein Tor an die SG herankämpfen.

Die Stimmung in der Halle war zurückgekehrt und es sah nach einem Happy End aus. Dieses Ende verlief jedoch nicht so wie geplant nach einer kurzen Hochphase kam sogleich wieder der nächste Dämpfer von Seiten der Gegner.

Diese fanden wieder aus ihrer Schwächephase zurück zur alten Stärke und konnten am Schluss das Spiel mit 34 zu 41 Toren für sich entscheiden. Nun gilt es sich für das kommende Spiel gegen die SG RD Uster/ GC Amicitia vorzubereiten und den ersten Saisonsieg nach Hause zu bringen.

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