Basel Regio geht ohne Headcoach Kittilä in Playout-Final
Nach der Trennung von Headcoach Ilkka Kittilä tritt Unihockey Basel Regio am Samstag gegen Chur im Playout-Final mit neuem Trainerteam an.

Wie Unihockey Basel Regio mitteilt, gehen sie und der Headcoach des L-UPL-Männerteams, Ilkka Kittilä, künftig getrennte Wege. Nach der mit 0:3 verlorenen Playout-Serie gegen WASA St. Gallen fanden intensive Gespräche zwischen dem Trainer, dem Head of Sports Antti Peiponen sowie Präsident Michel de Roche statt.
Resultat dieser Gespräche war die einvernehmliche Feststellung, dass das Team vor den entscheidenden Spielen im Kampf um den Ligaerhalt neue Impulse braucht.
«Das ist Leistungssport und als Cheftrainer bin ich für die Ergebnisse verantwortlich. Es geht nicht um meine Gefühle oder die Gefühle der Spieler – es geht um das Wohl dieses Clubs und darum, in der L-UPL zu bleiben. Wenn das bedeutet, dass ich gehen muss, dann ist das so. Ich wünsche den Spielern, dem Personal und dem Verein für den Kampf um den Ligaerhalt und für die Zukunft nur das Beste», so Kittilä.
Neues Trainerteam soll frischen Impuls bringen
Bis zum Saisonende wird die Mannschaft von Noah Ziltener und Antti Peiponen als Co-Trainer sowie Florin Liesch als Assistent betreut. Head of Sports Antti Peiponen zeigt sich überzeugt von dieser Lösung: «Es wird uns gelingen, durch diesen Impuls das Talent im Team wieder hervorzubringen und die Energie zurück aufs Feld zu bringen.»
Michel de Roche fiel die Trennung schwer: «Wir verlieren mit Ilkka einen starken Trainer und einen im positiven Sinne ‹Unihockeyverrückten›. Aber im Leistungssport müssen manchmal zum Wohle des Vereins und des Teams auch menschlich schwierige Lösungen gefunden werden.»
Unihockey Basel Regio bedankt sich bei Ilkka Kittilä für die geleistete Arbeit – sowohl beim Männerteam als auch im Nachwuchsbereich – und wünscht ihm für die Zukunft nur das Beste.
Fokus auf Playout-Final gegen Chur
Sportlich richtet sich der Fokus nun auf den bevorstehenden Playout-Final gegen Floorball Chur United. Die Basler geniessen dabei Heimrecht: Spiel 1 der Best-of-Five-Serie findet am kommenden Samstag um 16 Uhr im Pfaffenholz statt.
Nach der insgesamt enttäuschenden Serie gegen Waldkirch-St. Gallen trifft UBR auf den Elftplatzierten der Regular Season. Die Churer verloren ihren umkämpften Playout-Halbfinal gegen Derbyrivalen Alligator Malans mit 1:3.
UBR-Captain Simon Wahl erklärt: «Wir haben dieses freie Wochenende für einen kleinen Reset genutzt und Zeit im Team neben dem Unihockeyfeld verbracht.» Gegen die Bündner möchten die Basler nun wieder mit mehr Feuer und Konstanz auftreten – Attribute, die zuletzt gefehlt haben und in der kommenden Serie entscheidend sein werden. Die erste Chance dazu bietet sich am Samstag in Basel.






