Das Team der Schulsozial- und der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) hat einen Workshop entwickelt.
Steffisburg
Ortstafel von Steffisburg. - nau.ch / Ueli Hiltpold

Das Team der Schulsozial- und der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) hat einen Workshop entwickelt, um mit sämtlichen Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen der Gemeinde Steffisburg das Thema «Psychische Gesundheit» zu thematisieren.

Die Idee dazu entstand noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Aufgrund der Entwicklung hat das Thema insbesondere nach dem «Lockdown» jedoch weiter an Bedeutung gewonnen.

Während zwei Doppellektionen halten die Kinder ihre persönlichen Erkenntnisse in einem eigens für den Workshop gestalteten Büchlein fest. Das Angebot soll zur Stärkung der Resilienz der Schülerinnen und Schüler beitragen.

Seit Ende April 2021 ist jeweils ein Zweierteam der OKJA und der Schulsozialarbeit unterwegs in 15 verschiedenen Klassen. Auf spielerische Weise werden die Dritt- und Viertklässler in zwei Doppellektionen an das Thema «psychische Gesundheit» herangeführt. Zuerst gilt es, Emotionen zu erkennen und mögliche Verhaltensstrategien dazu aufzuzeigen.

Danach werden Belastungen und Risikofaktoren benannt, welche zu Stress führen und Bewältigungsmöglichkeiten erarbeitet. Auch die Gruppendynamik in der Klasse wird beleuchtet und die Kinder darauf sensibilisiert zu erkennen, wie es den Mitschülerinnen und Mitschülern geht.

In einem letzten Teil werden psychische Erkrankungen thematisiert und persönliche Ressourcen auf spielerische Weise aktiviert. Aufgrund der behördlichen Covid-Massnahmen musste leider auf einen Elternanlass zum Thema verzichtet werden.

Die Rückmeldungen der Lehrpersonen auf das Angebot sind positiv und die Kinder machen sehr gut mit. Das Team der Schulsozialarbeit und OKJA ist davon überzeugt, dass das anspruchsvolle Thema bereits in der 3./4. Klasse bearbeitet werden kann und damit eine erste Grundlage auf dem Weg zu einem achtsamen Umgang mit der eigenen psychischen Gesundheit vermittelt wird.

Mehr zum Thema:

Stress Coronavirus