Heimberg

    Gemeinderat Heimberg bedauert Bewilligung für Bordell

    Der Gemeinderat von Heimberg bedauert den Entscheid des Thuner Regierungsstatthalters, einen Prostitutionsbetrieb in einem Gewerbehaus zu bewilligen. Der Gemeinderat will, dass die Bevölkerung vor möglichen störenden Begleiterscheinungen geschützt ist.

    Ortstafel der Gemeinde Heimberg.
    Ortstafel der Gemeinde Heimberg. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

    Die für die Aufnahme des Betriebs noch fehlenden Bewilligungen würden geprüft, hiess es in einer Medienmitteilung des Heimberger Gemeinderates vom Dienstagabend. Wo es fachlich und sachlich gegeben sei, will der Gemeinderat demnach reagieren.

    Insbesondere gelte es, sicherzustellen, dass präventive, soziale und gesundheitsfördernde Massnahmen umgesetzt und Schutz und Kontrolle ausgeübt würden, heisst es im Communiqué der Behörde. Die Bevölkerung solle vor möglichen mit der Prostitution einhergehenden störenden Begleiterscheinungen geschützt werden.

    Ende Dezember 2021 hatte der Thuner Regierungsstatthalter Einsprachen gegen die Umnutzung abgewiesen und die Baubewilligung für das Etablissement erteilt. Dieses soll in einem Gewerbegebäude in Büroräumen eingerichtet werden.

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