Die Aktionäre der Bergbahnbetreiberin Titlis haben an der ordentlichen Generalversammlung am Freitag in Engelberg den Dividendenverzicht für das vergangene Geschäftsjahr zur Kenntnis genommen. Für die laufende Wintersaison präsentierte das Unternehmen gute Zahlen.
Titlis Bergbahnen
Die Rotair-Gondel der Titlis Bergbahnen. - Keystone

Der Start ins laufende Geschäftsjahr gestalte sich erfreulich, hiess es in einer Mitteilung. Bis Ende Januar hätten die Frequenzen im Segment Schneesport nur wenig unter dem Vor-Corona-Niveau gelegen. Vielversprechend entwickelten sich zwischen November 2021 und Februar 2022 auch die Umsätze in der Gastronomie (+87 Prozent) und der Hotellerie (+20,7 Prozent), hiess es.

Für den Sommer rechnen die Bahnen mit einem leicht schwächeren Inlandtourismus und einer Rückkehr erster interkontinentaler Touristen. Die Gruppe werde daher ihr Leistungsangebot bis Anfang Juli wieder voll aufbauen. Die teilweise Rückkehr der internationalen Gäste erwarten die Bahnen erst im nächsten Winter.

Auf eine Dividende für das Jahr 2020/2021 mussten die Aktionärinnen und Aktionäre verzichten, da die Bergbahnen 10 Millionen Franken Härtefallentschädigungen erhalten hatten. Unter dem Strich verblieb dem Unternehmen dennoch ein Verlust von 5 Millionen Franken.

Die Titlis Bergbahnen nehmen aber wieder Investitionen vor, wie sie mitteilten. Zudem stehe man bei den Bewilligungen für das Ausbauprojekt Titlis 3020 in der Schlussphase, sämtliche Genehmigungen sollten im Sommer vorliegen.

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