Stans

    Stans NW: Täterschaft erbeutet 100'000 Franken durch «Schockanruf»

    Aktuell häufen sich im Kanton Nidwalden die Meldungen zu Betrugsversuchen durch «Schockanrufe». In einem Fall erbeutete die Täterschaft rund 100'000 Franken.

    Betrüger Telefon Polizei
    Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern. (Symbolbild) - Pixabay

    Aktuell werden vielfach ältere Personen im Kanton Nidwalden von Telefonbetrügern angerufen und täuschen eine Notsituation eines Familienangehörigen vor. Die Kriminellen gehen dabei sehr professionell vor und geben sich beispielsweise als Mitarbeitende der Polizei oder der Staatsanwaltschaft oder auch als medizinisches Personal aus.

    Sie setzen ihre Opfer massiv unter Druck, weil die angebliche Notlage nur mit der Zahlung einer grösseren Geldsumme abgewendet werden könne. Als Notlage wird ein schwerer Verkehrsunfall, ein Gefängnisaufenthalt aufgrund eines verursachten Verkehrsunfalls oder ein anderer tragischer Vorfall geltend gemacht.

    telefonbetrug
    Telefonbetrüger geben sich oft als Polizisten aus. (Symbolbild) - dpa

    Das Geld werde für eine dringend erforderliche Behandlung respektive Operation, einen Spitalaufenthalt oder als Kaution für das beschuldigte Familienmitglied benötigt. Dabei werden die angerufenen Personen mit einer schockierenden Geschichte konfrontiert und mittels eindringlicher Geldforderungen massiv unter Druck gesetzt.

    Täter erbeuten 100'000 Franken

    In einem Fall gelang es der unbekannten Täterschaft rund 100'000 Franken zu erbeuten. Die Täterschaft konnte bislang nicht identifiziert werden, die Ermittlungen sind im Gang.

    Die Kantonspolizei Nidwalden mahnt zur Vorsicht

    Fordert jemand am Telefon von Ihnen Geld und fühlen Sie sich unter Druck gesetzt, beenden Sie das Gespräch sofort und informieren Sie die Polizei über die Notrufnummer 117.

    Lassen Sie sich auch durch beunruhigende und dramatische Schilderungen nicht verunsichern. Hinterfragen Sie kritisch die scheinbare Notsituation und kontaktieren Sie umgehend selbst die angeblich betroffene, angehörige Person.

    Treffen Sie am Telefon unter Zeitdruck nie Entscheidungen und besprechen Sie den vermeintlichen Vorfall mit Personen aus Ihrem persönlichen Umfeld. Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an eine unbekannte Person, auch wenn Ihnen diese noch so vertrauenswürdig erscheint.

    Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen bekannt. Bedenken Sie, dass Schweizer Behörden keine Kautionen oder Vorauszahlungen für Spitalaufenthalte oder Operationen verlangen.

    Weiterlesen

    f
    61 Interaktionen
    2000.-
    Schnee
    114 Interaktionen
    Erster Schnee

    MEHR STANS

    Kanton Nidwalden
    Kanton Nidwalden
    rochus lussi
    Galerie Stans
    Stans NW
    Stans NW
    Lehrerin Schule Schulklasse Unterricht
    Stans NW

    MEHR AUS NIDWALDEN

    Nidwalden
    1 Interaktionen
    Kanton Nidwalden
    ÖV Nidwalden Bus öV
    2 Interaktionen
    Kanton Nidwalden