Kanton Nidwalden: 15 Geflüchtete schliessen ihre Lehre erfolgreich ab
Das Amt für Asyl und Flüchtlinge im Kanton Nidwalden hat 15 junge Erwachsene geehrt. Sieben erhielten ein Fähigkeitszeugnis, acht ein Berufsattest.

Damit Flüchtlinge eine Berufsausbildung abschliessen und sich ihre eigene Existenz aufbauen können, braucht es persönliches Engagement und ein geeignetes Umfeld. Das Amt für Asyl und Flüchtlinge durfte 15 Absolventinnen und Absolventen zu ihrer Leistung gratulieren.
Das Amt für Asyl und Flüchtlinge Nidwalden hat 15 junge Erwachsene geehrt, die in diesem Sommer ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen haben. Sieben Absolventinnen und Absolventen erhielten ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ), acht schlossen ihre Ausbildung mit einem Eidgenössischen Berufsattest (EBA) ab. Darunter fanden sich Berufe wie Fachfrau/Fachmann Gesundheit, Detailhandelsassistent oder Unterhaltspraktiker.
Zudem wurde auch eine Masterabsolventin in Business Administration geehrt. Der erfolgreiche Abschluss einer Berufsausbildung ist für junge Menschen mit Fluchterfahrung von besonderer Bedeutung. Die Feier unterstrich, dass die sprachliche, soziale und berufliche Integration der Schlüssel für eine nachhaltige Eingliederung in die Gesellschaft ist.
Für die jungen Erwachsenen beginnt nun ein neuer Abschnitt. Einige treten direkt ins Berufsleben ein, andere bilden sich weiter oder verfolgen neue berufliche Ziele. «Die Berufsbildung ist ein wichtiger Pfeiler unseres Bildungssystems. Sie schafft Perspektiven und hilft, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Das Beispiel der Absolventinnen und Absolventen zeigt, welches Potential geflüchtete Menschen mitbringen, wenn sie gefördert und gefordert werden», betont Lukas Liem, Leiter Integration beim Amt für Asyl und Flüchtlinge.
Die Absolventinnen und Absolventen dürfen stolz auf ihre Leistung sein. Ein besonderer Dank gilt den Lehrbetrieben und allen Fachpersonen, die diesen Erfolg mit viel Engagement ermöglicht haben. Lukas Liem: «Mit der Feier wollten wir allen Beteiligten unsere Wertschätzung entgegenbringen und sie darin bestärken, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Auch in Zukunft werden wir auf die Offenheit und Integrationsbemühungen von Betrieben angewiesen sein.»






