Der UHC Pfannenstiel feiert im 14. Saisonspiel seinen zwölften Sieg und lässt einem dezimierten Zürisee Unihockey auswärts beim 8:0 keine Chance.
Der UHC Pfannenstiel gewinnt gegen Zürisee Unihockey - UHC Pfannenstiel Egg-Maur-Oetwil am See

Der UHC Pfannenstiel startete vor spärlicher Kulisse gut ins Spiel. Zwar verzeichneten die Hausherren in Person von Parli den ersten gefährlichen Abschluss nach 12 Sekunden, doch zuerst jubeln konnten dann die Gäste nach 97 Sekunden. Suter bediente Luchsinger, der aus vollem Lauf in die rechte obere Torecke traf. In der Folge hatte Pfanni zwar deutlich mehr Spielanteile, verpasste es allerdings sich wirklich gute Chancen herauszuspielen.

Die Pfannis lassen zu viele einfache Fehler zu

Zürisee seinerseits konzentrierte seine Kräfte auf eine saubere Defensivarbeit und gelegentliche offensive Nadelstiche. Das nächste Mal jubeln durfte aber erneut Pfannenstiel. In der 16. Spielminute brachte Feldmann den Ball aus einer unübersichtlichen Situation in den Slot, wo Nideröst Torhüter Beck keine Abwehrchance liess und zum 2:0 einschiessen konnte.

Kurz vor der Drittelspause konnte wiederum Nideröst auf 3:0 erhöhen, die sehenswerte Vorlage kam von Hafner. Mit diesem Resultat ging es in die erste Pause. Pfanni-Trainer Werner war mit dem Gezeigten nicht restlos zufrieden, zu viele einfache Fehler und zu wenig Konsequenz waren noch im Pfanni-Spiel zu sehen.

Im Mitteldrittel setzt Pfanni drei Tore gekonnt um

Pfanni startete noch entschlossener ins Mitteldrittel und konnte zwischen der 24. und 28. Minute das Spiel mit drei teils sehenswerten Toren entscheiden. Zuerst traf Suter, nachdem er sich wunderbar im gegnerischen Slot durchsetzte. Das 5:0 war Luchsinger vorbehalten. Nach einem abgefangenen Ball in der Mittelzone traf er Torhüter Beck zwischen den Hosenträgern hindurch. Beim 6:0 schlich sich Verteidiger Weber in den Slot und verwertete die Vorlage von Carigiet.

In der Folge flachte das Spiel etwas ab und Zürisee kam wieder vermehrt zu Chancen, scheiterte aber am eigenen Unvermögen oder an Torhüter Studer im Pfanni-Tor. In der Schlussphase des Drittels hatte das Heimteam das erste Tor einige Male auf dem Stock, doch der Ball sollte den Weg nicht ins Pfanni-Gehäuse finden.

Mit einer souveränen Darbietung holt sich das Team den verdienten Sieg

Auch zu Beginn des letzten Drittels hatte Zürisee einige Hochkaräter, doch Fischer und Hauswirth scheiterten. Besser machte es da die Gäste. In der 56. Minute war es Bartenstein, der eine schöne Kombination über Luchsinger und Suter mit dem 7:0 abschloss und für den Schlusspunkt des Abends war Hafner besorgt, der einen harterkämpften Ball von Scharfenberger zum 8:0-Schlusstand im gegnerischen Gehäuse versorgte.

Neben dem Sieg durfte Pfanni den ersten Shut-Out des Fanionteams seit dem 20. September 2008 feiern, also seit sage und schreibe 13 Jahren. Der glückliche Torhüter Studer umschrieb es so «Das Team hat heute eine souveräne Darbietung gezeigt. Schön, dass die immer wieder sehr soliden Defensivleistungen mit einer Null belohnt wurden. So lässt sich die neue Woche super starten». Es war jedoch nicht nur die Defensivleistung, die die «Null» möglich machte, sondern auch diverse grandiose Interventionen von Torhüter Studer.

Eine Doppel-Heimrunde steht an

Der UHC Pfanni bleibt somit dem Leader Bülach Floorball auf den Fersen. Am kommenden Wochenende wartet dann eine Doppel-Heimrunde mit zwei schweren Brocken. Am Samstag, 4. Dezember 2021 trifft Pfanni um 19 Uhr anlässlich des Sponsorenapéros auf den UHC Herisau, ehe am Sonntag, 5. Dezember 2021 um 16 Uhr der Tabellendritte Unihockey Limmattal in Egg gastiert.

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