RWSG startet mit dem Bau des Seewasserwerks Riet II
Das Seewasserwerk Riet II in Goldach soll ab 2029 die Trinkwasserversorgung für über 150'000 Menschen in der Region St.Gallen zusätzlich absichern.

Wie die Stadt St.Gallen mitteilt, wird das Seewasserwerk Riet II neben dem bestehenden Seewasserwerk Frasnacht zu einem zentralen Pfeiler der regionalen Trinkwasserversorgung.
Mit der neuen Anlage schafft die RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG eine zweite unabhängige Aufbereitungsmöglichkeit für Seewasser und erhöht damit die Ausfallsicherheit ihrer Infrastruktur. Die Investitionen betragen rund CHF 60 Millionen Franken.
Redundanz für Notfälle geschaffen
Mit dem Neubau erfüllt die RWSG zudem die Anforderungen des Bundes an die Trinkwasserversorgung in Not- und Mangellagen. Bislang wird das Seewasser für das Versorgungsgebiet der RWSG im Seewasserwerk Frasnacht aufbereitet.
Das neue Seewasserwerk schafft die notwendige Redundanz und stellt sicher, dass die Versorgung auch bei grösseren Störungen oder ausserordentlichen Ereignissen gewährleistet werden kann.
Mit dem Spatenstich vom 14. August 2026 hat die RWSG die Bauarbeiten offiziell gestartet. Daran nahmen Vertreter der Aktionärspartner, Projektverantwortliche sowie weitere Beteiligte teil.
Das neue Seewasserwerk entsteht beim bestehenden Hochdruckpumpwerk Riet in Goldach und soll 2029 in Betrieb gehen. In einer ersten Etappe werden die Rohwasserkammer und die dazugehörigen Tiefbauarbeiten erstellt. Anschliessend werden mit Horizontalbohrungen die Leitungen in den See erstellt. Darauf folgen die Hochbauarbeiten.






