Raiffeisen übernimmt Wohnprojekt in St.Gallen
Helvetia stoppt ihr Wohnprojekt mit rund 160 Wohnungen in der Notkersegg in St.Gallen. Die Raiffeisen-Pensionskasse übernimmt Baurecht und Siegerprojekt.

Wie die Stadt St.Gallen mitteilt, hat die Politische Gemeinde St.Gallen mit der Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG im Herbst 2022 einen Baurechtsvertrag über das Grundstück Nr. F6428 in der Notkersegg abgeschlossen. Damit auf der Parzelle ein Baugesuch eingereicht werden kann, forderte die Stadt als Grundeigentümerin vorab einen Architekturwettbewerb.
Dieses Verfahren hat die Helvetia im Jahr 2023 durchgeführt und im Januar 2024 erfolgreich juriert. Das Siegerprojekt wurde daraufhin öffentlich vorgestellt.
In der Folge hat sich die Helvetia dazu entschieden, das Wohnbauprojekt nicht mehr weiter zu bearbeiten. An ihre Stelle tritt nun die Pensionskasse der Raiffeisen, welche Wohnbauprojekte in der ganzen Schweiz plant und realisiert.
Sie übernimmt den öffentlich beurkundeten Baurechtsvertrag und wird das Siegerprojekt aus dem Architekturwettbewerb weiterbearbeiten und realisieren.
Frist für Baugesuch bis Ende 2028 verlängert
Aufgrund der entstandenen Projektverzögerungen gewährt die Politische Gemeinde St.Gallen als Baurechtsgeberin der Raiffeisen Pensionskasse neu eine bis Ende 2028 verlängerte Frist zur Einreichung des Baugesuchs.
Damit wird sichergestellt, dass das siegreiche Wettbewerbsprojekt in der benötigten Zeit und Qualität weiterbearbeitet und erfolgreich umgesetzt werden kann.
Das Grundstück befindet sich an der Hueb- und Hagenbuchstrasse und bietet Platz für rund 160 Wohnungen, umgeben von grosszügigen Aussenräumen. Geplant sind mehrheitlich Familienwohnungen.










