Modulbau soll Tagesbetreuung in Rotmonten sichern
Die Stadt reicht am 5. März 2026 das Baugesuch für einen zweigeschossigen Holzmodulbau bei der Primarschule Rotmonten ein, um zusätzliche Räume zu schaffen.

Wie die Stadt St.Gallen schreibt, ist die Nachfrage für das Angebot der Tagesbetreuung im Schuleinzugsgebiet Rotmonten-Gerhalde gross. Der wachsende Raumbedarf soll mit einem Holzmodulbau abgedeckt werden. Das Stadtparlament genehmigte im September 2025 den entsprechenden Ausführungskredit. Am 5. März 2026 wird das Baugesuch für den Holzmodulbau eingereicht.
Das Stadtparlament genehmigte am 26. September 2025 den Ausführungskredit für die Erstellung eines Modulbaus bei der Primarschulanlage Rotmonten. Der Neubau ermöglicht eine Mehrfachnutzung und schafft Raum für eine Tagesbetreuung sowie für ergänzende Schulräume.
Der zweigeschossige Holzmodulbau soll auf dem westlichsten Abschnitt des Schulgrundstücks erstellt werden, der bislang als Parkplatz des Freibads Rotmonten genutzt wurde. Der Standort wurde in einem öffentlichen Partizipationsprozess gemeinsam mit dem Quartier als bester Standort ermittelt.
Das Hochbauamt wird am 5. März 2026 das Baugesuch für den Holzmodulbau einreichen, am 6. März 2026 werden die Bauvisiere für den Modulbau gestellt. Das Baugesuch liegt voraussichtlich ab 20. März 2026 öffentlich auf.
Partizipative Gestaltung Aussenraum
Der bestehende Spielplatz bleibt grösstenteils erhalten und wird in die neue Umgebung integriert. Die Umgebungsgestaltung hat Stadtgrün auf der Grundlage von Rückmeldungen von Schule und Quartier im Sinne der «Schwammstadt St.Gallen» entwickelt.
Im Frühling 2026 wird die Gestaltung in einer Arbeitsgruppe aus Vertretern von Schule, Quartier, Stadtgrün und des beauftragten Landschaftsarchitekturbüros diskutiert und optimiert.
Vergabe und Baustart
Der Stadtrat hat im Jahr 2023 einen Rahmenvertrag für einen ortsunabhängigen Holzmodulbau für Schul- und Betreuungsnutzung genehmigt. Der Zuschlag erfolgte im Rahmen eines Submissionsverfahrens an eine Totalunternehmerin.
Für das vorliegende Projekt ist daher kein weiteres Vergabeverfahren erforderlich. Sofern keine Einsprachen eingehen, beginnen die Baumassnahmen im Herbst 2026.
Während der Bauzeit wird die Baustelle eingezäunt, um eine sichere Trennung zwischen den Schulkindern beziehungsweise Passanten und dem Baustellenverkehr zu gewährleisten. Die Fertigstellung des Modulbaus ist für Herbst 2027 vorgesehen.






