Bittere Niederlage: Meister Zug überrollt WASA St.Gallen

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Stadt St. Gallen,

WASA St. Gallen unterliegt Zug United klar mit 3:10. Frühzeitige Gegentreffer und fehlende Effizienz im Abschluss verhinderten eine Wende für die Olma-Städter.

WASA St.Gallen Unihockey
WASA St.Gallen Unihockey ist ein Unihockeyverein aus Waldkirch und St.Gallen. Seine Heimspiele trägt WASA in der Sporthalle Tal der Demut aus. - Grafik Nau.ch

Wie WASA St.Gallen mitteilt, verliert das Team am Sonntagabend mit 3:10 gegen Zug United. Eine mangelnde Effizienz des Heimteams und schnörkellose Abschlüsse der Gäste führen zu diesem klaren Resultat.

Kaltstart in die Partie: Nach gerade einmal elf Sekunden erzielte Miko Kailiala das 1:0, während die ganze WASA-Mannschaft mit dem Kopf noch in der Kabine schien. Nach sieben Minuten doppelte Tobias Gustavson nach.

Bis zur ersten zwingenden WASA-Chance, mussten sich die Zuschauer bis in die zehnte Minute gedulden. Diese nutze Team-Küken Andri Füllemann zum Anschluss aus.

Zug reagierte prompt: Genau eine halbe Minute später stellte Andrin Christen den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Mit dem 3:1 markierte er auch den Pausenstand.

Chancen vergeben – Zug zieht eiskalt davon

In den Minuten vor und nach der Pause kam WASA zu vielen guten Chancen, welche sie jedoch nicht ausnutzen konnten. Im Gegenzug waren es die Gäste, welche in der 27. Minute ein Boxplay-Tor erzielten.

Auch in der Folge brachten die Olma-Städter nicht über die Linie, dafür trafen sie zwei Mal die Torumrandung. Kurz vor dem zweiten Seitenwechsel durchlief WASA eine schwache Phase.

Diese nutzten die Zuger eiskalt aus. Mit zwei Toren in der 38. Minute von Albin Sjögren und Severin Nigg stellten sie den Score auf 6:1.

Letztes Drittel: Tore nur noch Ergebniskosmetik

Im letzten Drittel nahm sich WASA vor, das letzte Drittel zu gewinnen. Dieses Unterfangen wurde alsgleich schwieriger, da Kailiala in der 42. Minute zum 7:1 traf und Ramon Zeller kurz darauf für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste.

In dieser Unterzahl zeigte sich die WASA-Box von ihrer besten Seite. Nach 49 Minuten musste WASA ein weiteres Gegentor von Christen hinnehmen. Eine Minute wegen eines Eigentores gar noch einmal.

Kurz darauf löste sich der Knopf in der WASA-Offensive. Joel Bachmann und Nico Moser erzielten jeweils einen Treffer. Diese Tore kann man höchstens noch als Resultat-Kosmetik betiteln, die Partie war bereits einige Zeit davor entschieden.

Fünf Minuten vor Spielende traf Zug erneut. Linus Arnold machte das Zuger Stängeli komplett und setzte den Deckel auf eine Partie, welche aus WASA-Sicht zu hoch verloren ging.

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