Die Mehrheit der aus der Ukraine vor dem Krieg geflüchteten Menschen lebt im Kanton Solothurn in privaten Unterkünften.
Blick auf die Vorstadthäuser an der Aare, die Spitalkirche und das alte Spital in Solothurn.
Blick auf die Vorstadthäuser an der Aare, die Spitalkirche und das alte Spital in Solothurn. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Dies geht aus einem am Dienstag, 19. April 2022, veröffentlichten Situationsbericht des Kantons Solothurn hervor. Der Bund wies bis Ende vergangener Woche dem Kanton insgesamt 1072 Kriegsflüchtlinge zu, das sind 129 Menschen mehr als in der Vorwoche. 692 Personen oder 65 Prozent fanden eine Unterkunft bei Privaten.

Weitere 380 Menschen leben in einem kantonalen Durchgangszentrum oder in einer Gemeindeunterkunft. Im Durchgangszentrum Fridau sind 87 Prozent der 200 Plätze belegt, und im Bildungszentrum Balmberg sind 70 Prozent der 50 Plätze vergeben. Das Durchgangszentrum Allerheiligenberg mit 200 Plätzen wird in diesen diesen Tagen in Betrieb genommen.

Die meisten aus der Ukraine geflüchteten Menschen, die im Kanton Solothurn eine Bleibe fanden, sind im Alter von 16 bis 64 Jahren, gefolgt von Kindern im Alter von 5 Jahren bis 15 Jahren, wie aus dem Situationsbericht des Kantons weiter hervorgeht.

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