Wie die Gemeinde Gerlafingen mitteilt, werden an den Fahrzeugen der Gerlafingen Stahl AG verschiedene Rückfahrwarner bis Ende Oktober 2021 getestet.
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Autos auf einem Parkplatz. - Keystone

Gemäss gesetzlichen Vorgaben müssen Fahrzeuge über 3.5 Tonnen Gesamtgewicht mit einem akustischen Rückfahrwarner – meist einem «Pips-Geräusch» – ausgerüstet sein.

Dieses Geräusch muss aus Sicherheitsgründen lauter als der Fahrzeuglärm sein. Auf dem Gelände der Stahl Gerlafingen AG sind einige Fahrzeuge entsprechend den Vorgaben mit diesem akustischen Signal ausgerüstet, was auch zum Schutz der Mitarbeitenden dient.

Verbesserung der Rückfahrwarnung

Die Sicherheit der Mitarbeitenden und die Zufriedenheit der Anwohnenden sind für Stahl Gerlafingen wichtig. Um für beide Gruppen eine gute Lösung zu finden, werden verschiedene alternative Rückwarnsysteme evaluiert.

Als Alternative zum «Pips-Geräusch» gibt es auf dem Markt ein anerkanntes System mit einem Breitbandrauschen (weisses Rauschen). Es entsteht durch die Komposition mehrere Frequenzen.

Es wirkt als verdeckender Schall, indem Tonimpulse im Rauschen «verschwinden». Signifikant für die menschliche Wahrnehmung des so erzeugten Tons sind die räumliche Begrenzung und schnelle, einwandfreien Lokalisierbarkeit.

Dies in Kombination mit optischen Warnern soll die Situation verbessern.

Zeitlicher Ablauf

Die akustischen und optischen Systeme werden an ausgewählten Radladern im Bereich der Mattenfabrik und dem Stahlwerk eingebaut und getestet. Diese Tests werden bis Ende Oktober 2021 durchgeführt.

Ziel ist es, die Sicherheit auf dem Areal von Stahl Gerlafingen zu gewährleisten und die akustische Belastung der Anwohnenden und Mitarbeitenden zu reduzieren. Bei erfolgreichem Test werden alle relevanten Fahrzeuge mit den neuen Systemen ausgerüstet.