Der SV Wiler-Ersigen trifft zu Hause auf Floorball Thurgau

SV Wiler-Ersigen
SV Wiler-Ersigen

Solothurn,

Wie der SV Wiler-Ersigen mitteilt, spielt das Fanionteam am Samstag, 30. März 2024, um 17 Uhr zu Hause gegen Floorball Thurgau.

SV Wiler-Ersigen Team.
Der SV Wiler-Ersigen im Einsatz. - SV Wiler-Ersigen

Mit dem Halbfinalduell gegen das Überraschungsteam und HCR-Bezwinger Floorball Thurgau kämpft der SVWE nicht nur um den achten Einzug in den Superfinal, sondern auch um das Weiterführen einer magischen Halbfinalbilanz.

Seit dem ersten Finaleinzug 2002 hat der Rekordmeister 19 Halbfinalserien in Folge gewonnen, mit einer Bilanz von 73:12 Siegen. Eine Serie, die wohl in der Sportwelt ihresgleichen sucht.

Ein Vergleich mit den anderen Top-Nationen im Unihockey zeigt, dass weder in Schweden (Falun, Storvreta, Warbergs, Pixbo), noch in Finnland (Classic, SSV) Topclubs in der gleichen Zeitspanne auf mehr als zehn Finalteilnahmen kamen.

Am nächsten kommt dem SVWE der tschechische Rekordmeister Tatran mit 14 Finalteilnahmen seit 2002.

Floorball Thurgau– Energie und Spielfreude pur

Da sich Floorball Thurgau zum ersten Mal überhaupt für die Playoffs qualifizierte, ist dieses Duell natürlich gleichzeitig ohne statistische Vergangenheit.

Und auch wenn der Playoff-Einstand den Ostschweizern mit der souveränen Eliminierung von Quali-Sieger Rychenberg (4:1) eindrücklich gelungen ist, so bleibt der Rekordmeister aufgrund seiner Erfahrung doch der Favorit in dieser Serie.

Dass dies nicht unbedingt viel heissen muss, zeigten allerdings die Viertelfinal-Serien.

Thurgau setzte sich als Aussenseiter schon einmal durch und dürfte sich wenig um sportliche Ausgangslagen kümmern und der SVWE tat sich extrem schwer mit der Favoritenrolle gegen die Tigers Langnau.

Wiler-Ersigen gewann die beiden Qualispiele

Die beiden Qualispiele gewann der SVWE klar mit 10:3 und 9:5. Allerdings stand es nach 40 Minuten in den Spielen einmal 4:3 für Thurgau und einmal nur 4:2 für den SVWE.

Die Differenz wurde also jeweils im Schlussdrittel gemacht. Genau die Startphasen waren auch die grosse Stärke der Thurgauer in der Serie gegen den HCR.

Da wurden die Zürcher ziemlich überrascht und überrannt. Über drei Linien hinweg agierte Thurgau enorm dynamisch und mutig und rollte wie eine violette Welle über den HCR hinweg.

Vor allem in den erste drei Partien, angeführt von einem überragenden Peter Kotilainen, der die vielen Jungen und Wilden beim Überraschungsteam mitzog.

Kein langsames «Reinfinden» für den SV

Der finnische Superstar (einer von vier Finnen bei den Ostschweizern) war Dreh- und Angelpunkt im Spiel des Qualifikationssiebten.

Als er in den Spielen vier und fünf dann physisch nicht mehr ganz auf der Höhe schien, übernahm die Linie um Center Karvonen und Natiflügel Yannic Fitzi.

Für den SVWE wird es essenziell sein, von Beginn weg den gleichen Energielevel zu erreichen wie die Thurgauer, ein langsames «Reinfinden» in die Serie wird es nicht geben.

Verglichen mit dem Viertelfinal muss sich der SVWE in allen Bereichen steigern. Eine der grössten Baustellen sind dabei die «Special Teams» und Standards.

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