Der Streit darüber, wie der neue Klosterplatz in Einsiedeln SZ gepflästert werden soll, ist beendet: Die beiden beteiligten Parteien, der Bezirk Einsiedeln und die kantonale Denkmalpflege, haben sich auf eine Vergleichslösung geeinigt.
Einsiedeln
Das Dorf Einsiedeln mit dem Benediktinerkloster. - Keystone

Der Streit darüber, wie der neue Klosterplatz in Einsiedeln SZ gepflästert werden soll, ist beendet: Die beiden beteiligten Parteien, der Bezirk Einsiedeln und die kantonale Denkmalpflege, haben sich auf eine Vergleichslösung geeinigt.

Im Bestreben um eine einvernehmliche Lösungen fanden seit Ende des vergangenen Jahres verschiedene Abklärungen und Gespräche statt, teilte das Schwyzer Bildungsdepartement am Montag mit. Ende April resultierte eine Vergleichslösung. Die Regierung stimmte dieser schliesslich Ende Juni zu.

Im Rahmen der Umsetzung des Projekts «Platz im Platz» des Zürcher Landschaftsarchitekten Günter Vogt hatten sich grosse Differenzen in Bezug auf die Ausführung der Pflästerung auf dem Klosterplatz ergeben. Während der Bezirk Einsiedeln und die Behindertenvertreter eine in Mörtel gebunden Pflästerung verlangten, war für die Denkmalpflege und das Kloster eine ungebundene Pflästerung in Sand «zwingend».

Das Schwyzer Bildungsdepartement schritt mit einem vorsorglichen Baustopp ein. Im Oktober 2019 einigten sich die Parteien auf eine Zwischenlösung, einen Übergangsbelag.

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