Schule und Sport: Grosse Entscheidungen stehen an

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Schwyz,

Am 8. April 2026 stimmt die Gemeinde Schwyz über die Jahresrechnung 2025 sowie über weitere wichtige Investitionen für Bildung und Sport ab.

Im Zentrum der Gemeinde Schwyz. - --
Im Zentrum der Gemeinde Schwyz. - -- - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Schwyz berichtet, erhalten die Stimmbürger bis Ende März die Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 8. April 2026. Darin thematisiert werden nebst der Jahresrechnung 2025 die Ausgabenbewilligung für den Planungskredit des neuen Schulhausbaus im Seewen-Feld, die Abrechnung der Ausgabenbewilligung für den Erwerb des Schulraumpavillons in Ibach sowie die Ausgabenbewilligung und das selbstständige und dauernde Baurecht für die Erweiterung der Sportanlage im Tschaibrunnen.

Während die Sachgeschäfte zum Schulhausneubau und zur Infrastruktur im Tschaibrunnen an die Urne der kommunalen Abstimmung vom 14. Juni 2026 überwiesen werden, werden die Jahresrechnung 2025 sowie die Abrechnung zum Schulprovisorium definitiv an der Gemeindeversammlung verabschiedet.

Schulhausneubau Seewen-Feld: Planungskredit

Angesichts der steigenden Bevölkerungszahlen in der Gemeinde Schwyz wurde eine umfassende Schulraumanalyse und -planung durchgeführt. Diese prognostizierte ein Schülerzahlen- und Klassenwachstum für den Schulkreis Seewen aufgrund des verstärkten Zuzugs von Familien in diesem Einzugsgebiet.

Um dem zu entgegnen, soll auf der im Jahr 2015 erworbenen Landreserve Seewen-Feld ein modernes Schulhaus mit Platz für sechs Primarschulklassen, drei Kindergartenklassen, Tagesstrukturen sowie öffentlich nutzbaren Räumen entstehen.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu den Schulanlagen Krummfeld und Seerüti sind Synergien nutzbar, beispielsweise im Turnhallenbereich. Anhand eines Projektwettbewerbs wurde die bestmögliche Lösung für den Schulhausneubau gefunden: Das Projekt «Tim und Struppi» überzeugt durch seine städtebauliche Setzung, die klare Organisation, die nachhaltige Bauweise sowie die hohe Nutzungsqualität.

Für den Neubau wird mit Gesamtkosten von rund 18,9 Millionen Franken gerechnet. Für die Ausarbeitung des Vor- und Bauprojekts, wodurch die Planungs- und Kostengenauigkeit für einen entsprechenden Baukredit präzisiert werden kann, wird eine Ausgabenbewilligung von 1,635 Millionen Franken beim Stimmvolk beantragt.

Abrechnung Ausgabenbewilligung Schulprovisorium Ibach

Am 18. Mai 2025 genehmigte das Schwyzer Stimmvolk für den Erwerb und die Montage eines Schulprovisoriums im Schulkreis Ibach eine Ausgabenbewilligung von 730'000 Franken.

Damit sollen kurzfristige Kapazitätsengpässe und ein zunehmend ineffizienter werdender Schulbetrieb vermieden werden; gleichzeitig dient der Pavillon mittelfristig auch der Überbrückung bei baulichen Eingriffen im Schulkreis Ibach.

Mit dem Abschluss des Projekts kann die Ausgabenbewilligung abgerechnet werden. Sie schliesst mit einem Minderaufwand von 76'930,55 Franken ab. Dieser ist insbesondere damit zu begründen, dass das Schulprovisorium sowie diverse Kosten wie die Kranmiete oder die Fundationen zu wesentlich günstigeren Konditionen durch die Unternehmung der Container-Lieferfirma realisiert werden konnten.

Erweiterung der Infrastruktur im Tschaibrunnen

Die bestehende Infrastruktur im Tschaibrunnen stammt mehrheitlich aus dem Jahr 1983 und genügt den heutigen baulichen und funktionalen Anforderungen an eine zeitgemässe Sportinfrastruktur nicht mehr.

Eine Vergrösserung der Infrastruktur in Form eines Neubaus nördlich des Treppenaufgangs ermöglicht dem Sportclub Schwyz verbesserte Betriebsbedingungen und erschliesst zugleich eine dringend benötigte zusätzliche Einnahmequelle.

Die geplante Anordnung des Neubaus gewährleistet kurze Wege, eine funktionale Trennung der Nutzungen sowie einen effizienten Betriebsablauf. Gleichzeitig sollen Sanierungsarbeiten an der gemeindeeigenen Liegenschaft Chüechlibunker (mit bestehendem Garderobengebäude) durchgeführt werden; diese gehen vollumfänglich zu Lasten der Gemeinde Schwyz.

Neubau Tschaibrunnen: Finanzierung und Baurecht geregelt

Die Projektkosten belaufen sich auf rund 4,4 Millionen Franken, woran sich die Gemeinde Schwyz mit 3,3 Millionen Franken zu 64 Prozent beteiligt, in Anlehnung an frühere Gemeindebeiträge an Investitionen in die Fussballinfrastruktur.

Dieser Betrag wird bei der Stimmbevölkerung in Form einer Ausgabenbewilligung beantragt. Damit der Sportclub Schwyz für seinen finanziellen Beitrag die gegenüber einer finanzierenden Bank erforderlichen Sicherheiten erbringen kann, ist dessen Übernahme eines selbstständigen und dauernden Baurechts auf der für die geplante Infrastruktur benötigten Teilfläche im Tschaibrunnen geplant.

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