Nutzungsplanung Steinbruch Hettis wird angepasst
Am 19. Februar 2026 informiert die Gemeinde Schwyz über die geplante Teilrevision zur Weiterführung des Steinbruchs Hettis Ost auf 3,25 Hektaren Fläche.

Wie die Gemeinde Schwyz mitteilt, besteht aufgrund der unverändert regen Bautätigkeit in der Region ein wesentliches öffentliches Interesse am Abbau von Festgestein. Damit der Betrieb des bestehenden Steinbruchs Hettis im Osten auf dem Gemeindegebiet von Schwyz weitergeführt werden kann, muss die kommunale Nutzungsplanung angepasst werden.
Der Steinbruch Hettis wird seit den 1980er-Jahren betrieben. Das Abbaugebiet erstreckt sich über die drei Gemeinden Ingenbohl, Morschach und Schwyz. Es ist in der Abbauplanung für Steine und Erden des Kantons Schwyz und im kantonalen Richtplan unter dem Beschluss W-4.2-02 festgesetzt.
Während der Abbauperimeter in den Gemeinden Ingenbohl und Morschach bereits Eingang in die Zonenplanung gefunden hat, sind nun in einem nächsten Schritt mit der Anpassung der Nutzungsplanung der Gemeinde Schwyz die rechtlichen Voraussetzungen für die vorgesehene Weiterführung im Osten zu schaffen.
Das betroffene Gebiet umfasst eine Fläche von rund 3,25 Hektaren und ein potenzielles Abbauvolumen von knapp eine Million Kubikmeter, das nach dem Abbau vollständig aufgefüllt und rekultiviert wird. Das Erlassverfahren richtet sich nach Paragraph 25 ff. des Planungs- und Baugesetzes (PBG).
Gemeinde startet Mitwirkung zum neuen Planwerk
Die Gemeinde Schwyz hat zusammen mit der Holcim (Schweiz) AG den Entwurf des Zonenplans und des Baureglements erarbeitet. Das Planwerk wird ab Donnerstag, 19. Februar 2026, während einem Monat öffentlich bei der Abteilung Hochbau oder online auf der Website der Gemeinde Schwyz einsehbar sein.
Der Gemeinderat nimmt dazu Einwendungen und Vorschläge entgegen. Zum Start des Mitwirkungsverfahrens wird die Bevölkerung eingeladen, sich aus erster Hand über das Sachgeschäft zu informieren. Die öffentliche Veranstaltung findet am Donnerstag, 19. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Verenasaal in Ibach statt.






