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Mittelschulinitiativen: Schwyzer Regierung legt Gegenvorschläge vor

Keystone-SDA Regional
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Schwyz,

Die Schwyzer Regierung lehnt die beiden Mittelschulinitiativen ab und stellt stattdessen beiden Initiativen einen Gegenvorschlag gegenüber.

Erster Schultag
Schüler einer neunten Klasse einer Mittelschule sitzen zu Beginn des Unterrichts mit Mundschutz im Klassenzimmer. - dpa

Die Schwyzer Regierung lehnt die beiden Mittelschulinitiativen ab und stellt stattdessen beiden Initiativen einen Gegenvorschlag gegenüber. Dabei will sie die Kantonsschule Kollegium Schwyz (KKS) und das Theresianum Ingenbohl zur Kantonsschule Innerschwyz zusammenführen.

Der Regierungsrat ist der Ansicht, dass die langfristige Zementierung der beiden Mittelschulen im Schwyzer Talkessel nicht zukunftsgerichtet wäre, wie er am Donnerstag mitteilte. Sowohl die KKS als auch das Theresianum seien nicht ausgelastet. Die Initiative «Für eine dezentrale Mittelschullandschaft» verlangt die Festschreibung der aktuellen Standorte im Gesetz.

Die Initiative «Für eine faire Mittelschulfinanzierung» fordert eine massive Erhöhung der Schülerbeiträge. Insgesamt würden sich bei einem Ja zur Finanzierungsinitiative die Mittelschulbeiträge um rund 5000 Franken pro Schülerin und Schüler erhöhen, wie die Regierung festhält. Dies bedeutete eine jährliche Zunahme von 2,75 Millionen Franken.

Der Regierungsrat erachtet diese als «unverhältnismässig und unangemessen», wie er schreibt. Er sieht stattdessen eine Erhöhung der Mittelschulbeiträge von heute rund 19'500 Franken auf neu 21'000 Franken pro Schüler vor. Dies hätte für den Kanton jährliche Mehrkosten von rund 723'000 Franken zur Folge.

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