In einer packenden Partie setzt sich der SC Schwyz gegen den Rivalen aus Ibach knapp mit 3:2 durch und holt so wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Die Schwyzer hatten guten Grund zum Jubeln - SC Schwyz

Vor zahlreichen Zuschauern starteten die Schwyzer optimal in die Partie und konnten schon in der sechsten Minute in Führung gehen. Ein ruhender Ball von Zejnulai fand am hinteren Pfosten den frei stehenden Suter, welcher gekonnt zum viel umjubelten 1:0 einköpfte.

Mit der Führung im Rücken war der SC Schwyz die spielbestimmende Mannschaft und übte vor allem über die Aussenbahnen immer wieder Druck aus. Nach einem kurzen, aber heftigen Regenschauer, welcher das Derby noch einmal anheizte, legte Zejnulai mustergültig auf Siegwart ab, der den Ball im oberen rechten Eck versenkte.

Von den Gästen aus Ibach war nun eine Reaktion gefordert. Gesagt – getan. Ein herrlicher Lupfer über die Abwehr landete beim pfeilschnellen Pfyl, welcher den Ball zum 2:1 einschob. Doch keine fünf Minuten verstrichen, da war der alte Zwei-Tore-Vorsprung wiederhergestellt: Lüönds Abschluss landete am Pfosten, und Siegwart staubte zur 3:1 Führung ab.

Die Ibächler kämpfen sich ins Spiel zurück

Die zweite Halbzeit gestaltete sich von Beginn an deutlich ausgeglichener. Die Gäste aus Ibach fanden immer besser ins Spiel und konnten ihre schnellen Flügelspieler durch herrliche Diagonalbälle aus der Abwehr immer wieder in Szene setzen.

Ihre Bemühungen wurden in der 67. Minute belohnt, als Malanovic im Strafraum gelegt wurde. Der Gefoulte trat selbst an und versenkte den Ball im Nachschuss, wodurch eine spannende Schlussphase eingeleitet wurde.

Den Schwyzern war die Nervosität anzusehen, und auch die Zuschauer bibberten mit ihnen mit. Bis in die Nachspielzeit stand die Partie auf des Messers Schneide. Mit viel Glück konnte sich die Fähndrich-Elf zum knappen 3:2-Sieg zittern. Über die vollen 90 Minuten geht der Sieg für die Schwyzer in Ordnung, da sie vor allem in der ersten Halbzeit das bessere Team waren.

Mit dem Sieg konnte der SC Schwyz wichtige Punkte einfahren und die Ibächler in der Tabelle überholen. Der Kampf um die Plätze über dem Strich ist nun endgültig lanciert, zumal die Abstände sehr knapp sind. Es bleibt weiterhin sehr spannend.

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