Die Betriebskosten pro Schülerin oder Schüler an der Kantonsschule Kollegium Schwyz (KKS) betragen 24'200 Franken pro Jahr. Das ist mehr als in den anderen Schwyzer Mittelschulen, wie eine Erhebung zeigt, die die Regierung im Hinblick auf die Mittelschulinitiativen in Auftrag gab.
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Schweizer Franken. (Symbolbild) - keystone

Das Mittelschulangebot im Kanton Schwyz beschäftigt die Politik seit längerem. Dabei geht es unter anderem um die Kantonsbeiträge an die drei privaten Mittelschulen Einsiedeln, Ingenbohl und Immensee. Nach der Ankündigung, dass das Theresianum Ingenbohl mit dem Kollegium Schwyz fusionieren soll, wurden zwei Initiativen für eine vielfältige und dezentrale Mittelschullandschaft eingereicht.

Als Basis für deren Beantwortung liess der Regierungsrat die Schülerkosten der fünf Mittelschulen durch eine externe Fachstelle überprüfen, wie das Bildungsdepartement am Dienstag mitteilte. Die Nettoschulkosten an den Gymnasien in den vergangenen drei Jahren beliefen sich im Schnitt auf 19'457 Franken.

Die Unterschiede seien allerdings beträchtlich, hält die Regierung fest. So kostet ein Schüler oder eine Schülerin am Kollegi in Schwyz 24'200 Franken, während es bei der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) nur 17'700 Franken sind. Die Differenz sei grösstenteils der unterschiedlichen Schülerzahl geschuldet, an der KKS lernen 270 Jugendliche, an der KSA sind es 500.

Bei den drei privaten Mittelschulen liegen die Kosten im Schnitt bei 18'500 Franken. Der Regierungsrat weist in seiner Mitteilung darauf hin, dass die privaten Mittelschulen im Schnitt rund 19'500 Franken Kantonsbeiträge erhielten.

Er werde nun darüber diskutieren, ob die Beiträge angemessen seien. Die Initiativen will er im Dezember dem Kantonsrat zum Entscheid vorlegen. Die eine will die drei Mittelschulstandorte Pfäffikon, Nuolen und Schwyz gesetzlich verankern, die andere fordert gleiche Nettobeiträge pro Schülerin oder Schüler für kantonale Mittelschulen wie auch für solche mit privater Trägerschaft.

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