Ibach gewinnt gegen den FC Willisau mit 2:0. Den Blau-Weissen genügte eine effiziente Chancenauswertung um die Luzerner in den Abstiegssumpf zu stossen.
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Symbolbild - Keystone

Ibachs Mannschaft marschierte bei Spielbeginn mit einem Plakat von Dreni Hoxha auf den Rasen, um die Verbundenheit mit ihrem schwer verunfallten Teamkollegen auszudrücken und der Hoffnung auf eine vollständige Genesung.

Ibach in der ersten Halbzeit sehr effizient

Die noch im Abstiegskampf involvierten Willisauer schienen die lange Pause etwas besser überbrückt zu haben. Sie liessen den Ball gut zirkulieren, ohne sich jedoch grosse Torchancen zu erarbeiten. So dauerte es 18 Minuten bis die Partie mit einer Goalszene belebt wurde. Willisaus Unternährer hämmerte einen Freistoss an die Querlatte, Kündig im Tor der Ibächler wäre machtlos gewesen.

Es war aber nicht ein Weckruf für die Blau-Weissen. Sie bekamen auch danach keinen Zugriff aufs Spiel und musste den Luzernern mehrheitlich das Spieldiktat überlassen. Es benötigte eine Einzelaktion um erstmals vors gegnerische Tor zu gelangen. Ein Energieanfall von Schelbert endete zwar in der vielbeinigen Abwehr der Gäste, doch der Ball fiel vor die Füsse von Schlegel. Dieser liess sich nicht zweimal Bitten und schob den Ball überlegt, flach in die Maschen.

Nach 26. Minuten führte die Stöckli-Elf etwas überraschend mit 1:0. Nach gut einer halben Stunde verletzte sich Stürmer Sejdiji und wurde durch Tobias Auf de Maur ersetzt. Dieser setzte kurz darauf bereits gut in Szene. Sein Schuss konnte Torwart Gyanó zwar noch parieren, doch der mitgelaufene Pastva lupfte die Kugel geschickt über den am Boden liegenden Goalie hinweg und erzielte in der 35. Minute das 2:0. Aber auch der zweite Treffer führte zu keiner Reaktion der Gäste. So ging man nach 45 Minuten mit einem 2:0 Polster in die Garderoben.

Willisau nach der Pause erschreckend harmlos

Nach dem Pausentee änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die Luzerner fanden an diesem Abend keine Lösung um die Ibächler Defensive zu überwinden. Torwart Kündig musste nur ganz selten eingreifen, zu harmlos waren die Angriffsbemühungen. Aber auch die Stöckli-Elf machte nicht mehr allzu viel und liess den Ball zeitweise wie im Training in den eigenen Reihen zirkulieren.

Ibach mit einem ungefährdeten Heimerfolg

Schlussendlich blieb es beim hochverdienten 2:0 für die Blau-Weissen. Das Team zeigte sich sehr effizient im Abschluss und gefiel mit einer soliden Defensive, welche die Gäste nie wirklich in Bedrängnis bringen konnte. Mit diesem Vollerfolg bleibt man breiten Mittelfeld platziert, mit der Chance sich noch etwas nach vorne zu arbeiten in den letzten beiden Runden.