FC Ibach schlägt auch den FC Hergiswil
Der FC Ibach ringt den FC Hergiswil in einer zähen Partie mit 1:0 nieder, bleibt zum vierten Mal in Serie siegreich und erneut ohne Gegentor.

Wie der FC Ibach mitteilt, bedeutete für beide Mannschaften das Duell Spiel Nummer drei innerhalb einer Woche. Die Auswirkungen diesbezüglich zeigten sich bereits in den ersten Minuten:
Die Akteure beider Seiten wirkten etwas platt, bekundeten zudem Mühe mit dem stumpfen Geläuf auf der Grossmatte und hatten Probleme im genauen Passspiel. Trotzdem waren es zu Beginn eher die Platzherren, welche mehr Spielanteile ergatterten und Ibach oft in die Defensive drückte.
Trotz zäher Partie Torchancen auf beiden Seiten
Nach rund einer Viertelstunde kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und durch Pranjic zur ersten Chance – sein Kopfball wurde aber zur sicheren Beute von Keeper Bühlmann.
Kurz darauf war es die Würsch-Elf, welche am ersten Treffer schnupperte: Zuerst scheiterte Horat und anschliessend haute Soffner das Leder mit seinem Weitschuss nur an die Latte. Die Zuschauer sahen dann im Anschluss eine sehr zähe Partie, welche erst kurz vor der Pause wieder Fahrt aufnahm.
Zuerst scheiterte Pranjic mit seinem Abschluss und praktisch im Gegenzug machten die Red White’s aus einem aussichtsreichen Konter mit Überzahl kläglich wenig. Für den Abschluss der ersten Halbzeit sorgte wiederum der wirblige Pranjic: Mit einem Hacken liess er Bühlmann aussteigen – traf mit seinem Schuss das verwaiste Tor aber nicht.
Monstergrätsche, Abseitstor und Game Winning Goal
Auch die zweite Hälfte begann aus Sicht der Muotadörfler äusserst harzig und man bekundete weiter Mühe, zusammenhängende Aktionen zu kreieren. In dieser Phase hatte man das eine oder andere Mal Glück, dass die Nidwaldner vor dem Tor wenig Kaltblütigkeit markierten. So scheiterten Schacher, Zurkirchen und Elia Gasser rettete mit einer Monstergrätsche in der 70. Minute gegen Joller mirakulös auf der Torlinie.
Selbst kam man durch Marinovic und Theiler nun auch wieder zu Aktionen – vorerst aber ohne Zählbares. Kurz darauf erzielte der eingewechselte Haziri das 0:1 für die Gäste. Das Tor wurde aber aberkannt – zu Unrecht und ein glasklarer Fehlentscheid des unsicheren Schiedsrichtertrios.
Die wilde Schlussphase nahm dann weiter seinen Lauf: Theiler scheiterte nach einem tollen Angriff über links wieder an Bühlmann. Dass der Mannschaft von Boris Jevremovic aktuell aber alles gelingt, zeigte sich in der 80. Minute. Hergiswil liess Admir Novalic zentral vor dem Tor zu viel Raum und dieser haute die Kugel herrlich und unhaltbar zum 0:1 ins Lattenkreuz.
Dieser Treffer war für das Heimteam der Genickbruch – man tauchte wohl noch das eine oder andere Mal vor Camenzind auf – liess aber in der Box jegliche Kaltblütigkeit vermissen. Die Gäste brachten den knappen Vorsprung dann auch relativ sicher über die Zeit.
So lange hinten die Null steht kann man nicht verlieren
Diese Fussballweisheit trifft aktuell voll und ganz auf den FC Ibach zu. Seit bereits 360 Minuten kassierten die Blau-Weissen keinen Gegentreffer und feierten auf der Basis einer sehr stabilen Defensive vier Siege in Serie.
Nach einer schwierigen Vorrunde nimmt das Team immer mehr Fahrt auf, klassiert sich nun mit 26 Punkten im breiten Mittelfeld und ist auf bestem Weg Richtung Klassenerhalt.








