Dank seiner Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte konnte der KTV Muotathal das Spiel gegen Kriens mit 30:23 gewinnen und seine Leaderposition verteidigen.
Alex Suter erzielte neun Treffer
Neben Best-Player Pascal Gwerder erzielte auch Alex Suter neun Treffer. - KTV Muotathal; Andy Scherrer

Als Tabellenleader startete der KTV Muotathal als Favorit in die Partie gegen Kriens. Doch das Spiel kam überhaupt nicht in die Gänge und die Luzerner starteten viel besser in dieses Derby. Bereits nach zehn gespielten Minuten lagen die Gastgeber mit 4:7 im Hintertreffen.

Best-Player Pascal Gwerder meinte nach dem Spiel: «Hinten in der Deckung bekamen wir einfach keinen richtigen Zugriff. Wir waren viel zu wenig aggressiv und die Abstimmung passte nicht.» Daraus wusste Kriens Profit zu schlagen.

Die Luzerner spielten im Angriff ihre Abläufe, kamen mit viel Zug aufs Tor und konnten so immer wieder zu einfache Tore erzielen. Auch im Angriff wollte das Spiel der Muotathaler im ersten Umgang nicht richtig funktionieren.

Muotathal musste lange gegen einen Rückstand ankämpfen

«Jeder versuchte selber und wir agierten nicht als Team. Zudem kamen wir mit viel zu wenig Druck aufs Tor, nahmen lieber die Würfe aus der zweiten Reihe als das 1:1 zu suchen», analysierte Gwerder nach dem Spiel.

So lag Kriens im ersten Umgang lange mit zwei bis drei Toren in Front. Erst kurz vor der Pausensirene konnte der KTV aufholen, es mussten dann aber trotzdem mit einem 1-Tore Rückstand die Seiten gewechselt werden, 13:14.

Der KTV konnte seine Leistung im zweiten Umgang deutlich steigern

Die Trainer des KTV fanden in der Garderobe anscheinend die richtigen Worte. Denn nach der Pause kamen die Muotathaler wie ausgewechselt aus der Garderobe. Pascal Gwerder dazu: «Hinten haben wir mit mehr Aggressivität gedeckt und vorne wurden vermehrt die 1:1 Situationen gesucht und mit viel Tempo in die Lücken gezogen.»

Das Spiel wurde so schnell zu Gunsten des KTV gedreht und nach nur knapp zehn gespielten Minuten im zweiten Umgang lagen die Gastgeber dank einem 5:1-Lauf mit 18:15 in Front.

Diesen Vorsprung gab man dann nicht mehr aus der Hand und am Ende siegte der KTV verdient mit 30:23 gegen einen unangenehmen Gegner.

Die Leaderposition konnte erfolgreich verteidigt werden

Dank diesem weiteren Sieg liegt der KTV immer noch ungeschlagen an der Tabellenspitze.

«Unser Ziel ist ganz klar die Finalrunde, das bedeutet das Erreichen der ersten beiden Tabellenplätze bis Weihnachten. Wir sind auf einem guten Weg dahin, doch es warten noch einige unangenehme Gegner und wie wir in der ersten Hälfte dieses Spiels gesehen haben, braucht es gegen jeden Gegner eine konzentrierte Leistung, um erfolgreich sein zu können», zeigt sich Gwerder nach dem Spiel erfolgshungrig.

Darum muss der KTV auch kommende Woche gegen Wohlen konzentriert ans Werk gehen, und eine gute Leistung über 60 Minuten abrufen.

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