Gerzensee BE: Abwassergebühren steigen um rund 20 Prozent
Gerzensee BE budgetiert für 2027 ein Defizit von 506'200 Franken. Die Steueranlage bleibt unverändert, die Abwassergebühren aber steigen.

Das Budget 2027 rechnet im steuerfinanzierten Haushalt (Allgemeiner Haushalt) mit einem Aufwandüberschuss von 437'600 Franken (Vorjahr: 569'500 Franken). Unter Einbezug der Spezialfinanzierungen beträgt das gesamte Defizit 506’200 Franken bei einem Gesamtaufwand von 7’859’400 Franken und einem Gesamtertrag von 7’353'200 Franken.
Die Steueranlage bleibt bei 1.54 Einheiten, die Liegenschaftssteuer bei 1,5 ‰ des amtlichen Wertes und die Hundetaxe bei 80 Franken pro Tier unverändert. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 296'000 Franken.
Bei den Spezialfinanzierungen werden Defizite beim Wasser von 27'700 Franken, beim Abwasser von 22'900 Franken und beim Abfall von 18’000 Franken erwartet. Da der Bestand der Spezialfinanzierung Abwasserentsorgung nur noch 29'773 Franken aufweist, werden die Abwassergebühren auf 2027 um rund 20 Prozent erhöht. Die Gebühren für Wasser und Abfall bleiben unverändert.
Das vorhandene Eigenkapital von rund 1,36 Mio. Franken reicht voraussichtlich aus, um die budgetierten Defizite der Jahre 2026 und 2027 zu decken.
Das Budget 2027 wird der Gemeindeversammlung vom 28. November 2026 zum Beschluss unterbreitet.






