Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Dienstagmorgen im Ristet-Tunnel bei Birmensdorf einen Geisterfahrer gestoppt und verhaftet.
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Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Dienstagmorgen im Ristet-Tunnel bei Birmensdorf einen Geisterfahrer gestoppt und verhaftet. Das Auto fuhr mit einem Rad auf der Felge.

Kurz vor halb drei Uhr fiel einer Polizeipatrouille ein stark beschädigtes Auto auf, das auf der Birmensdorferstrasse von Uitikon-Waldegg her Richtung Autobahnanschluss Uitikon fuhr, wie die Kantonspolizei Zürich am Abend mitteilte. Bei dem Fahrzeug mit litauischen Kontrollschildern habe vorne links ein Reifen gefehlt und es sei auf der Felge gefahren.

Die Polizeipatrouille versuchte demnach mehrmals den Personenwagen mit Matrixleuchte «Stopp Polizei» und Blaulicht zum Anhalten zu bewegen. Der Lenker sei trotzdem als Falschfahrer in den Autobahnzubringer Ristet-Tunnel eingefahren.

Die Polizei konnte ihn schliesslich durch Ausbremsen stoppen noch bevor er in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn A3 auffahren konnte. Der am Patrouillenfahrzeug entstandene Sachschaden dürfte gemäss Polizei zehntausend Franken übersteigen.

Der Lenker, ein 30-jähriger Algerier, wurde am Anhalteort verhaftet. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete bei ihm die Entnahme von Blut und Urin an. Die Autobahnausfahrt Uitikon war für rund zwei Stunden gesperrt.

Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte der gleiche Fahrzeuglenker zuvor in der Stadt Zürich einen Verkehrsunfall mit einem parkierten Fahrzeug verursacht und dieses massiv beschädigt, wie die Kantonspolizei Zürich schreibt. Der Lenker habe sich dabei unerlaubt von der Unfallstelle entfernt.

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