Stadtrat stimmt Reorganisation des Kläranlageverbands zu
Der Stadtrat Schaffhausen unterstützt die Reorganisation des Kläranlageverbands. Künftig gibt es zwei eigenständige Verbände für Abfall und Abwasser.

Der Kläranlageverband Schaffhausen – Neuhausen – Feuerthalen – Flurlingen (KAV) soll reorganisiert werden, teilt die Stadt Schaffhausen mit. Künftig soll es zwei eigenständige Organisationen geben: einen Abfallverband und einen Abwasserverband.
Die Totalrevision der Verbandsordnung des KAV bedarf der Zustimmung durch die beteiligten Verbandsgemeinden. Der Stadtrat hat deshalb eine entsprechende Vorlage an den Grossen Stadtrat verabschiedet.
Der bestehende Kläranlageverband (KAV) soll reorganisiert werden. Mit der vorgeschlagenen Reorganisation werden die Aufgaben auf zwei eigenständige Verbände aufgeteilt: Der bisherige Verband wird zum Verband «Recycling und Entsorgung Schaffhausen und Umgebung – RESU» und der «Abwasserverband Röti» wird neu gegründet.
Zwei eigenständige Verbände geplant
Damit die Reorganisation erfolgen kann, müssen die beteiligten Verbandsgemeinden der Totalrevision der Verbandsordnung des KAV im Sinne des Abfallverbandes «RESU» zustimmen und die Verbandsordnung des neuen «Abwasserverbands Röti» genehmigen.
Der Stadtrat hat eine Vorlage zur entsprechenden Reorganisation der Abfall- und Abwasserentsorgung an den Grossen Stadtrat überwiesen.
Mit der Reorganisation des heutigen Kläranlageverbandes und durch die Aufteilung in zwei eigenständige Verbände werden die Abwasser- und insbesondere die Abfallbewirtschaftung im mittleren Kantonsteil und der angrenzenden Umgebung langfristig auf eine stabile Basis gestellt.
Die organisatorischen Anpassungen bilden die Grundlage für Optimierungen in betrieblicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Die Nutzung von Synergien kommt den Gemeinden und der Bevölkerung zugute, welche die Kosten der Abfallentsorgung tragen.
Stärkung der Kompetenzen
Durch die Aufnahme neuer Mitglieder und die Stärkung der internen Kompetenzen und Befugnisse, werden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um die regionale Abfallentsorgung auch in Zukunft in Eigenverantwortung gemäss den Bedürfnissen der Verbandsgemeinden und den Vorgaben der kantonalen Abfallplanung sicherzustellen.
Im Abwasserbereich wird das bewährte System fortgeführt und die Zusammenarbeit durch die Integration der bisherigen Vertragsgemeinden zusätzlich gestärkt.










