Schaffhausen

    Schaffhausen: Kadetten feiern 42:30-Kantersieg gegen Izvidac

    Die Kadetten Schaffhausen gewinnen in der European Handball League gegen den HC Izvidac mit 42:30. Vor 1145 Zuschauern stand es zur Pause bereits 23:11.

    Schaffhausen
    Handballspieler verwendet Wachs (Symbolbild) - Schweizerischer Handball-Verband

    Mit dem deutlichen 42:30 Sieg setzen sich die Kadetten auch im zweiten Spiel der EHF European Handball League deutlich durch. Von Beginn weg beherrschten die Kadetten das Geschehen und konnten beim Stand von 23:11 bereits mit einer kleinen Vorentscheidung in die Pause gehen. Für die Kadetten ist nun eine Woche spielfrei angesagt, bevor es europäisch mit dem Auswärtsspiel gegen Chambery am kommenden Dienstag weitergeht.

    Nach dem deutlichen Auftaktsieg in der European League gegen Bukarest und dem noch deutlicheren Sieg gegen Handball Stäfa vom vergangenen Samstag, durften die 1145 Zuschauerinnen und Zuschauer gespannt auf die Begegnung gegen den HC Izvidac sein. Nach intensiven Tagen war den Kadetten keine Spur von Müdigkeit anzumerken. Sie zeigten sich von der ersten Sekunde an hellwach.

    Mit ihrer kompakten Verteidigung und einem erneut glänzend aufgelegten Leon Bergmann zwischen den Pfosten unterbanden sie das Angriffsspiel von Izvidac gekonnt. Mit schnell ausgeführten Gegenstössen oder konzentriert herausgespielten Chancen gingen die Hausherren rasch mit plus fünf Treffern in Führung. So sah sich Trainer Smajlagic bereits nach sechs Spielminuten gezwungen, ein erstes Team Timeout zu nehmen.

    Die Kadetten liessen sich davon nicht beeindrucken und verzückten den orangen Anhang mit herrlichem Tempohandball. Ein zufriedener Jonas Wille lobte sein Team auch dementsprechend nach Spielschluss: « Die ersten 40 Minuten waren wirklich fantastisch: Fantastische Abwehr und Torhüterleistung und eine grossartige Angriffsleistung. Es passte einfach alles von Beginn weg. Viele Spieler haben sind heute über sich hinausgewachsen.» Besonders motiviert zeigte sich Spielmacher Josip Peric gegen seinen Heimatverein.

    Er war Dreh- und Angelpunkt im Angriff und hatte stets ein gutes Auge für seine Mitspieler. Sein herrliches Anspiel verwertete Olsen in der 23. Spielminute zur erstmaligen 10-Tore-Führung. Captain Luka Maros und Topscorer Odinn Rikhardsson setzten gleich noch zwei Treffer drauf.

    Die Kadetten hatten auch in der zweiten Halbzeit keine Gnade mit den Gegnern und erhöhten das Skore kontinuierlich. Den höchsten Vorsprung erreichten die Kadetten in der 48. Spielminute als Rikhardsson einen Gegenstoss zur 37:18 Führung versenkte. Und wer war dieses Mal für den 40. Treffer zu haben?

    Wie gegen Handball Stäfa fiel die Ehre auch diesmal auf Frederik Tilsted. Trainer Jonas Wille konnte in der Schlussviertelstunde munter durchwechseln, so dass alle Kadettenspieler zu viel Einsatzzeit kommen konnten. Jonas Wille dazu: «Die Spieler haben heute mit sehr viel Selbstvertrauen gespielt. Wir wussten, dass dieses Spiel ein Schlüsselspiel für die Gruppenphase ist. Die Spieler haben diese Aufgabe mit viel Mut und Selbstvertrauen gelöst.»

    Mit den beiden deutlichen Siegen haben sich die Kadetten Schaffhausen in eine gute Position in ihrer EHF Gruppe gebracht. Nun gilt es, diesen Schwung auch mit in die kommenden Spiele zu nehmen. Als erstes treffen sie auswärts gegen Chambery Savoie auf den dritten Gegner ihrer Gruppe.

    Danach steht mit dem Heimspiel am 17.10. gegen den RTV Basel wieder der Ligaalltag auf dem Programm. Mit der orangen Wand im Rücken, werden sie auch diese Aufgaben meistern.

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