Kadetten Schaffhausen feiern starken Europacup-Auftakt
Die Kadetten Schaffhausen bezwingen Bukarest zum Auftakt der European League mit 39:32 und entscheiden die Partie dank einer starken zweiten Hälfte für sich.

Wie die Kadetten Schaffhausen berichten, war es ein Europacup-Auftakt wie gemalt für die Orangen. Vor gut gefüllten und sehr stimmungsvollen Rängen mit neuem Fanblock der Kadetten Supporter Orange Wand hinter dem Tor im Rücken überrollte die Equipe von Jonas Wille den Gast aus der rumänischen Hauptstadt in der zweiten Hälfte regelrecht und siegte 39:32.
Die erste Hälfte verlief hingegen noch etwas durchwachsen, der zweite wurde aber für Kadetten-Captain Luka Maros zu einem, um im Bilde zu bleiben, «Kunstwerk. Wir haben das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Die erste Halbzeit war recht harzig, in der zweiten ist viel auf- und wir Tempo gegangen.»
Kombiniert mit wenigen Fehlern und einer konsequenten Chancenverwertung konnte der Vorsprung bis auf 34:22 ausgebaut werden. Für Maros war dabei entscheidend, dass man Ruhe bewahrt und den Matchplan weiterverfolgt habe. «Wir sind als Team aufgetreten, sind weiter positiv geblieben und konnten am Ende auch in der Höhe verdient gewinnen», hob der Schweizer Nationalspieler hervor.
Änderungen im taktischen Bereich, grosse Unterstützung von den Rängen
Der Aufwärtstrend bei den Kadetten nach dem Dämpfer in Kriens ist deutlich zu sehen. Nach klaren Siegen gegen Pfadi Winterthur und in St.Gallen konnten die Kadetten auch auf internationalem Parkett ihre Stärken demonstrieren.
«Schade», so Maros, «dass wir das Spiel in Kriens verloren haben. Wir haben es mit eigenen Fehlern in der ersten Halbzeit aus den Händen gebegeben.» Seitdem gab es einige Änderungen, auch im taktischen Bereich.
«Und», fügt er an, «wir sind als Team noch enger zusammengewachsen. Aus allem sieht man nun langsam die Resultate.» Gleiches gilt für die Initiative der Fanvernetzung Orange Wand. Ihr Aufruf zu einem echten Fanblock wurde zahlreich angenommen und führte zu einem aussergewöhnlich stimmungsvollen Auftakt in der European League.
Auch das ist ein wichtiges Puzzleteil für die Heimstärke der Kadetten mit nach wie vor weisser Weste. Maros: «Ich möchte mich im Namen der ersten Mannschaft für die Unterstützung und gute Stimmung vielmals bedanken. Danke für das Pushen und Vorantreiben.»
Konzentration auf Stäfa
Nun gilt es, die Herausforderung zu meistern, sofort den Schalter wieder auf die nächste Aufgabe in der Quickline Handball League umzulegen. Diese heisst Handball Stäfa und wartet bereits am Samstag, 3. Oktober 2026, um 18 Uhr in der BBC Arena.
Die junge Mannschaft vom Zürichsee blieb nach dem Klassenerhalt in der abgelaufenen Saison in bislang sieben Anläufen in dieser Spielzeit noch ohne Punkt. Im Tor steht nach der Verletzung des bei den Kadetten ausgebildeten Torwart-Talents Andre Strauss nun der von Pfadi Winterthur verpflichtete Gustav Hein sowie Luca Frei.
Topskorer ist Joel Herbst aus dem rechten Rückraum, gefolgt von Francesco Ardielli auf dem rechten Flügel und Kreisläufer Karlo Ladan.
Nächstes Heimspiel in der EHF European League
Schon am Dienstag, 6. Oktober 2026, dürfen die Kadetten um 18.45 Uhr wieder in der eigenen Arena in der European League antreten. Mit zwei Punkten aus dem rauschenden Auftakt gegen Bukarest auf dem Konto, können sie mit einem weiteren Erfolg gegen den bosnischen Meister HC Izvidac einen wichtigen Schritt hin zum anvisierten Einzug in die Playoffs machen.
Der Heimatverein von Kadetten-Spielmacher Josip Peric startete am ersten Spieltag vor eigenem Publikum mit einem überraschenden 34:33-Erfolg gegen den letztjährigen Tabellenfünften der starken französischen Liga, Chambery Savoie.







