FCS kassiert gegen FCZ U21 erste Saisonniederlage
Der FC Schaffhausen verliert beim FC Zürich U21 mit 1:3. Trotz der Niederlage wäre für den FCS ein Punktgewinn verdient gewesen.

Wie der FC Schaffhausen mitteilt, hat es den FCS in der 5. Runde der Hoval Promotion League erstmals erwischt. Vor rund 400 Zuschauenden unterliegt der FCS der U21 des FC Zürich mit 3:1.
Trotz der Niederlage wäre aufgrund des Spielverlaufs ein Unentschieden durchaus verdient gewesen. Da der FC Biel-Bienne gegen Bulle Unentschieden spielte, beträgt der Abstand auf den neuen Leader nur einen Punkt.
Der FC Schaffhausen musste in dieser Partie auf einige Akteure verzichten, die verletzungs- oder krankheitsbedingt fehlten. Zudem erwies sich der FC Zürich U21 als das erwartet starke Super-League-Nachwuchsteam. Die Zürcher versuchten gleich zu Beginn, die Munotstädter unter Druck zu setzen. Doch der FCS fand nach wenigen Minuten ebenfalls ins Spiel und Pejic prüfte nach gut zehn Minuten erstmals den FCZ-Keeper.
Frühe FCS-Führung, FCZ gleicht aus
In der 14. Spielminute gelang dem FCS ein herrlicher Konter. Del Toro konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Der anschliessende Freistoss wurde verlängert und landete auf dem Kopf von Florian Schuler, der zum 0:1 für die Gelb-Schwarzen traf. Einmal mehr gelang dem FCS damit ein frühes Führungstor.
In der Folge entwickelte sich eine animierte Partie mit Offensivaktionen auf beiden Seiten. Beim FCS brauchte es dabei mehrmals die starken Paraden von Samuele Rutigliano. Aber auch die Schaffhauser kamen zu weiteren Möglichkeiten. Pejic hatte Pech, als sein Abschluss nur am Aussenpfosten landete.
Der FC Zürich hatte etwas mehr Ballbesitz und kam deutlich häufiger zu Eckbällen (5:1). Und genau ein solcher führte in der 28. Minute zum Ausgleich: Trivellin traf per Kopf zum 1:1. Mit diesem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Pause.
FCS drängt, FCZ bleibt effizient
Mit viel Power starteten beide Teams in die zweite Halbzeit und suchten den Führungstreffer. Der FCS agierte nun offensiver, kam aber nur zu wenigen wirklich guten Tormöglichkeiten. Effizienter präsentierte sich der FCZ: In der 59. Minute brachten die Schaffhauser den Ball nicht aus der eigenen Defensivzone. In der Mitte ging Trivellin vergessen und erzielte seinen zweiten Treffer zum 2:1.
David Sesa reagierte wenig später mit einem Dreifachwechsel. Der FCS kam nochmals zu Möglichkeiten, doch Pejic und Rizvic scheiterten. Gegen Ende der Partie warfen die Schaffhauser nochmals alles nach vorne. Dafür wurden sie in der Nachspielzeit bestraft: Boberg kam alleinstehend zum Abschluss und bezwang Rutigliano zum 3:1. Die Entscheidung war gefallen.
Schade für den FCS, denn ein Unentschieden wäre durchaus verdient gewesen. In der zweiten Halbzeit hatten die Schaffhauser mehr Ballbesitz und auch beim Eckballverhältnis zeigte sich ein komplett anderes Bild: 7:9 aus Sicht des FCZ.
Nun gilt es, den Fokus sofort auf das kommende Heimspiel zu richten. Am Samstag, 5. September 2026, ist Aufsteiger YF Juventus Zürich zu Gast in der FCS Arena. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.










