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NLB-Saisonstart: Ad Astra Obwalden will oben mitspielen

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Obwalden,

Mit verändertem Kader und klarem Fokus auf die Playoffs startet Ad Astra Obwalden am Freitag gegen Unihockey Langenthal Aarwangen in die neue NLB-Saison.

Ad Astra Obwalden
Ad Astra Obwalden ist ein Unihockeyverein aus der Ortschaft Sarnen im Kanton Obwalden. - Grafik Nau.ch

Am Freitag geht es wieder los, berichtet Ad Astra Obwalden: Um 20 Uhr empfängt das Team in der Dreifachhalle Sarnen Unihockey Langenthal Aarwangen zum ersten Meisterschaftsspiel der Saison 2026/27.

Nach dem bitteren Playoff-Aus im Frühling tritt ein stark verändertes Team an. Das Ziel hat der Verein klar formuliert: obere Tabellenhälfte, Playoffs und langfristig ein Platz unter den Top 4.

Ein Kader mit neuen und alten Gesichtern

Über den Sommer hat sich einiges getan. Auf der Abgangsseite stehen gewichtige Namen: Simon Schwab wechselt zu Alligator Malans in die höchste Liga, Tim McKibbin und Vojtech Kucera spielen neu in Schweden, Routinier Mario Jung ist zurückgetreten. Auch Assistenztrainer Peter Klapita ist nach Tschechien zurückgekehrt.

Auf der anderen Seite hat Ad Astra auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Von Zug United kommen mit Andrin Christen, Maurus Christen und Jonas Nigg gleich drei Spieler mit L-UPL-Erfahrung nach Sarnen.

Kasper Broby stösst von IK Sirius aus der schwedischen Allsvenskan dazu und bildet mit Joel Nyh und Viktor Jonth den schwedischen Block. Im Tor ist Sascha Doyle neu. Jakub Svarc (Floorball Uri) und Jan Gürber (ESV Eschenbach) verstärken das Team aus den unteren Ligen.

Dazu kehren die Brüder Basil und Cornel von Wyl ins Fanionteam zurück. Sie wollen es nach drei Jahren in der 2. Liga nochmals wissen. An der Bande bleibt vieles beim Alten. Jakob Arvidsson geht in seine fünfte Saison als Headcoach von Ad Astra, unterstützt von Kristaps Vaicis und Christof Ming.

Der Verein beschreibt den Umbau so: «Die Mannschaft wurde gezielt verjüngt und gleichzeitig mit internationaler Qualität ergänzt, was uns mehr Tiefe und Variabilität gibt.»

Die Liga: neue Gegner, alte Favoriten

Auch die Liga sieht anders aus. Die Kloten-Dietlikon Jets sind aufgestiegen, dafür kommt Unihockey Basel Regio aus der L-UPL herunter. Mit dem UHC Lok Reinach und UH Bassersdorf-Nürensdorf sind zwei Aufsteiger neu dabei.

Als Favoriten gelten Thun, mit dem neuen finnischen Trainer Jyri Korsman und den Zuzügen Tim Aebersold und Marc-André Vogt nochmals verstärkt, und Basel Regio.

Auffällig ist, wie oft Ad Astra in der Saisonvorschau der Konkurrenz genannt wird. Die Redaktion des UHC Pfannenstiel fragt: «Ist Ad Astra Obwalden der grosse Geheimfavorit?» Und Bassersdorf-Trainer Luca Schaffner sieht Thun, Basel und Ad Astra «klar an der Spitze der Liga».

Sportchef Roman Schöni bleibt nüchtern: «Die Nationalliga B präsentiert sich auch in der Saison 2026/2027 extrem ausgeglichen und kompetitiv. Mit 12 Teams ist die Liga traditionell sehr eng und der Kampf um die Playoff-Plätze sowie den Aufstieg bleibt offen. Wir erwarten eine Saison, in der Kleinigkeiten entscheiden und Konstanz über 22 Runden sowie in den Playoffs der Schlüssel sein wird.»

Das Ziel: Playoffs, obere Tabellenhälfte, langfristig Top 4

Das Saisonziel formuliert der Verein unmissverständlich: «Unser Ziel ist klar: Wir wollen uns nachhaltig in der oberen Tabellenhälfte etablieren und die Playoffs erreichen.» Und weiter: «Wir setzen auf ein intensives, modernes Spiel mit hoher Laufbereitschaft und klaren Strukturen.

Die Integration der Neuzugänge wird ein zentraler Faktor in der frühen Saisonphase sein. Langfristig wollen wir uns als ernsthafter Kandidat für die Top 4 positionieren. Entscheidend wird sein, wie schnell wir als Team zusammenwachsen und unsere Konstanz finden.»

Die Vorbereitung stimmt zuversichtlich. In den ersten beiden Cup-Runden setzte sich Ad Astra 33:3 gegen R.Z. Merenschwand und 11:5 gegen den UHC Laupen ZH durch, und auch sonst hat das Team in der Vorbereitung durchwegs überzeugt.

Freitag: Langenthal in Sarnen

Den Auftakt macht Unihockey Langenthal Aarwangen. Die Oberaargauer haben eine schwierige Saison hinter sich: Nach einer schwachen Vorrunde verpassten sie die Playoffs knapp und sicherten den Ligaerhalt über die Playouts. Jetzt wollen sie mit einem jungen Team zurück in die Top 8.

Bei den Ausländern setzt ULA nur noch auf zwei Spieler: Rückkehrer Oliver Vänttinen aus der finnischen F-Liiga und Sniper Jakub Mendrek. Ad Astra hat gute Erinnerungen an diesen Gegner: Letztes Jahr begann die Saison in Langenthal mit einem 3:2-Sieg.

Danach geht es zweimal auswärts weiter, am 20.09. bei Ticino Unihockey in Bellinzona und am 27.09. beim Aufsteiger Bassersdorf-Nürensdorf. Das zweite Heimspiel steigt am 04.10. gegen den UHC Lok Reinach.

Am Freitag um 20 Uhr gibt es in der Dreifachhalle Sarnen die erste Gelegenheit, das neue Ad Astra live zu sehen. Die Halle darf voll werden.

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