Rossa GR: Neuer Lawinenspaltkeil soll Siedlung schützen
In Rossa GR wird eine natürliche Geländekuppe zu einem Lawinenspaltkeil ausgebaut. Der Kanton sichert dafür einen Beitrag von höchstens 265'650 Franken zu.

Die Regierung genehmigt das Projekt «Ripari valangari Giumella, Ergänzung Lawinenspaltkeil Pighé, Rossa». Dieses Projekt ergänzt eine bereits zwischen 2017 bis 2025 realisierte Lawinenverbauung im Gebiet Giumella, dessen Ziel es war, die Lawinengefährdung soweit zu reduzieren, dass beim 100- und 300-jährlichen Szenario im Siedlungsgebiet maximal mittlere Intensitäten auftreten. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde die Lawinengefährdung im gesamten Verbauungsgebiet neu beurteilt.
Dabei zeigte sich, dass der ursprünglich gefährdete Siedlungsbereich im Gebiet Pighé weiterhin von diesem Szenario betroffen wäre. Grund dafür ist die veränderten Waldsituation im Gefahrengebiet und die damit verbundene reduzierte Bremswirkung im Auslaufbereich der Lawine.
Mit der Projektergänzung soll nun die bestehende natürliche Geländekuppe westlich des Siedlungsgebiets Pighé erhöht und zu einem Lawinenspaltkeil ausgebildet werden. Die durch die Projektänderung verursachten zusätzlichen Kosten belaufen sich auf 345'000 Franken. Dafür sichert die Regierung einen Beitrag von höchstens 265'650 Franken zu.
Die Realisierung der Projektergänzung ist für den Herbst 2026 vorgesehen.










