Die Technischen Betriebe (TB) Goldach haben die Quellen Höhe und Altburg vorsorglich vom Netz genommen. Bei chemischen Analysen wurde im Wasser ein erhöhter Wert des Stoffes Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) festgestellt.
Trinkwasser
Trinkwasser läuft in ein Glas. (Symbolbild) - dpa

Die Wasserversorgung Untereggen wurde von den technischen Betrieben Goldach darüber in Kenntnis gesetzt, dass diese die Quellen Höhe und Altburg vorsorglich vom Netz genommen haben, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde Untereggen vom Montag. Offensichtlich seien bei erweiterten chemischen Analysen im Wasser dieser Quellen ein erhöhter Wert des Stoffes PFOS festgestellt worden.

Perfluoroctansulfonsäure gelte nicht als akut toxisch, könne aber bei längerfristiger Aufnahme einen negativen Einfluss auf das Immunsystem und die menschliche Entwicklung haben.

Untereggen kauft bei Versorgungsengpässen Wasser der Trinkwasserversorgung Goldach zu. Dieses wird dann im Gebiet Iltenriet direkt in die Hauptversorgungsleitung eingespeist. In den vergangen Jahren stammten jeweils zwischen 5 und 15 Prozent des Wassers aus Goldach.

Die TB Goldach als Unterlieferant kann sporadische Überschreitungen des zulässigen Höchstwertes von 0,3 Mikrogramm PFOS pro Liter in der Vergangenheit nicht ausschliessen, wie es weiter heisst.

Das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen habe in der Zwischenzeit auch alle Quellen der Gemeinde Untereggen analysiert und dabei keine erhöhten Werte von PFOS festgestellt.

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