Die Stadt Romanshorn hat zu den zur Vorprüfung eingereichten Ideen des Städtebauprojekt "Pier 8590" vom Kanton Feedback erhalten.
Romanshorn - Stadt Romanshorn

Der Stadtrat hatte Mitte Mai 2021 Projektideen von drei örtlichen Ingenieurbüros zum Bau einer mehreren hundert Meter langen Pier, welche als Verlängerung der Hafenpromenade die Innenstadt mit dem See verbindet, zur grundsätzlichen Vorprüfung der Bewilligungsfähigkeit eingereicht. Kürzlich fanden nun zwischen kantonalen Stellen und der Stadt Gespräche dazu statt.

Kritisches, aber positives Feedback

Der Kanton signalisierte dabei keine kategorischen Einwände, wies aber etwa auf die Standortgebundenheit, das nachzuweisende öffentliche Interesse sowie umfangreiche notwendige ökologische Ausgleichsmassnahmen hin. Die Stadt interpretiert die Rückmeldungen in den Gesprächen als kritische, aber durchaus auch positive Feedbacks. Als Konsequenz des Autauschs wird die Stadt zusammen mit einem Fachplaner an den genannten Punkten weiterarbeiten und das Konzept auf die Bewilligungsfähigkeit hin schärfen. Aus diesem Grund hat die Jury auch noch kein Siegerprojekt bestimmt.

Fördergelder von zwei Millionen

Mit "Pier 8590" hatte sich der Stadtrat beim Kanton um Fördergelder von zwei Millionen aus dem Börsengang der Thurgauer Kantonalbank beworben. Die Jury der Regierung empfiehlt das Projekt auf dem hervorragenden sechsten Rang von 14 aus 95 ausgewählten Projekten dem Kantonsrat zur Förderung. Das Kostendach für den Studienauftrag betrug 3,5 Millionen Franken, wobei sich gezeigt hat, dass dieses je nach Projekt und Ausführung wohl eher zu knapp bemessen ist. Ein Teilbetrag soll durch Fundraising abgedeckt werden. Der Restbetrag sowie die Unterhalts- und Betriebskosten gehen zu Lasten von Romanshorn.

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