Am 15. Januar 2022 trifft Lindaren Volley Amriswil um 17 Uhr auf Biogas Volley Näfels.
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Am 15. Januar 2022 spielt Lindaren Volley Amriswil um 17 Uhr gegen Biogas Volley Näfels. Amriswil gegen Näfels, einer der grossen Klassiker der letzten Jahre!

In dieser Spielzeit sind die Vorzeichen vor der dritten Begegnung aber recht unterschiedlich. Auf Amriswiler Seite ist man mit dem bisherigen Verlauf der Saison sicher zufrieden.

Aus elf Partien resultierten 27 Punkte, und es musste nur eine Niederlage notiert werden. Lindaren Volley Amriswil ist unangefochtener Spitzenreiter mit sieben Verlustpunkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Chênois Genf.

Näfels enttäuschte bisher

Auf der anderen Seite spielt Näfels bisher eine eher enttäuschende Saison. Aus zwölf Partien konnten nur elf Punkte geholt werden, womit die Glarner mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Tabellenletzten Jona auf dem zweitletzten Tabellenplatz liegen.

Am vorherigen Wochenende schnitten die beiden Teams gegenteilig ab. Die Serramalera-Truppe zeigte wie schon anlässlich des vorweihnächtlichen Sieges gegen Schönenwerd beim Spitzenspiel in Genf eine abgeklärte Leistung.

Obwohl das Kader nach der Vertragsauflösung mit Karim Zerika und der erneuten Verletzung von Luis Sosa sehr schmal geworden ist, trotzte das Team diesen Widrigkeiten und holte im Genfer Krimi mit 24:22 im fünften Satz den Sieg in den Thurgau.

Bojan Strugars Einsatz ist unsicher

Näfels schien nach dem klaren 3:0-Sieg vor Weihnachten gegen Jona im Aufwind zu sein. Mit viel Selbstvertrauen reiste man deshalb zum ersten Spiel im Jahr 2022 nach Lausanne.

Doch dort resultierte beim 25:18, 25:16, 25:19 eine sehr klare Niederlage. Die Glarner mussten auch in Genf auf ihren nominellen Diagonalangreifer Bojan Strugar, seines Zeichens MVP der vergangenen NLA-Saison, verzichten.

Seine Fussverletzung macht ihm weiterhin zu schaffen. Ob ein Einsatz gegen Amriswil in Frage kommt, wird sich zeigen.

Bisherige Begegnungen entschied Amriswil für sich

Die bisherigen beiden Begegnungen in dieser Saison gingen an Amriswil. Beim 3:0-Sieg zum Saisonauftakt in Amriswil waren die Sätze zwei und drei hart umkämpft. Beim zweiten Spiel, ausgetragen in der äusserst engen Kantonsschulhalle in Glarus mit unzählig vielen verwirrenden Bodenmarkierungen, schien sich eine Überraschung anzubahnen.

2:0 lagen die Leute um Passeur Marco Gygli in Front und führten auch noch bis zur Satzmitte im dritten Durchgang. Doch dann drehten die Amriswiler das Spiel und gewannen die Sätze drei und vier relativ sicher.

Im Tie-Break stand Näfels beim 13:12 zwei Punkte vor dem Sieg, doch die letzten drei Punkte und damit den Sieg holten die Gäste aus dem Thurgau.

Suche nach einem neuen Mittelblocker

Die Verantwortlichen von Lindaren Volley Amriswil sind nach dem Abgang von Karim Zerika auf der Suche nach einem neuen Mittelblocker. Nach Genf durfte Alessio Graschi, der Captain der zweiten Mannschaft, mitreisen.

Zum Einsatz kam er angesichts des äusserst knappen Spielverlaufs allerdings nicht. Ob Aussenangreifer Luis Sosa wieder eingesetzt werden kann, wird wohl erst kurz vor Spielbeginn entschieden.

Eventuell gibt es einen Livestream

Der zweite Sonntag nach den Neujahrsfestivitäten ist für die NLA-Klubs traditionsgemäss der Auftakt in den Cup-Wettbewerb. Während Näfels per Freilos direkt fürs Viertelfinale qualifiziert ist, muss Lindaren Volley Amriswil am Sonntag im Bieler Vorort Nidau gegen Nidau Volley antreten.

Der Tabellenführer der 1.-Liga-Gruppe A hat im Verlauf der bisherigen Saison – genau wie Amriswil – erst eine Meisterschaftsniederlage erlitten. Trotzdem sollte der Erstligist für den NLA-Spitzenreiter keine allzu grosse Hürde darstellen.

Die Partie in Nidau beginnt um 16 Uhr. Dass die Amriswiler Fans der Partie via Stream beiwohnen können, ist eher unwahrscheinlich, vielleicht machen es die Staff-Mitglieder mit der vereinseigenen Kamera via Facebook dennoch möglich?

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