Beim Spiel Lindaren Volley Amriswil gegen Bigbank Tartu am 29.September 2021 muss sich vieles ändern, damit die Mannschaft gewinnt.
LINDAREN Volley Amriswil - CEV

Voller Optimismus flog die Serramalera-Truppe am vergangenen Dienstag, 21. September 2021, via Frankfurt nach Tallinn und dort ging es dann per Bus ins 160 Kilometer entfernte Tartu. Man hatte während sieben Wochen hart trainiert und in den Trainingsspielen gegen Näfels, Schönenwerd, Jona und zweimal Friedrichshafen durchaus zu gefallen gewusst.

Vom estnischen Team war nicht allzu viel bekannt. Estland verfügt zwar über ein durchaus kompetitives Nationalteam; allerdings spielen die meisten Akteure im Ausland. Bigbank Tartu, zusammengesetzt aus lauter estnischen Spielern, wurde von den Schweizern als durchaus machbarer Gegner eingestuft.

Das Ergebnis ist bekannt. Innert nur 88 Minuten waren die höher kotierten Amriswiler eiskalt geduscht worden. Nur wenig klappte im hohen Norden. Der Block – gegen Friedrichshafen bärenstark – existierte kaum.

Es muss sich vieles ändern

Die Annahmen waren derart ungenau, dass Zuspieler Filippov dauernd auf dem ganzen Spielfeld unterwegs sein musste und seine Angreifer dadurch nur ungenau einsetzen konnte. Zu oft hatte Filippov einen ersten Ball zu spielen, wodurch entweder Libero Ramon Diem oder Mittespieler Karim Zerika den entscheidenden Pass spielen mussten – häufig sehr ungenau. Und die Mitteangreifer konnten so kaum eingesetzt werden.

Am Mittwoch, 29. September 2021, im Rückspiel muss sich vieles ändern. Vielleicht wird der Kubaner Luis Sosa von Anfang an zum Einsatz kommen. Jedenfalls zeigte er in Estland – im dritten Satz neu eingesetzt – durchaus gute Ansätze.

Sollte LINDAREN Volley Amriswil das Rückspiel mit 3:0 oder 3:1 gewinnen, käme es zu einem Golden Set. Dieser wird dirket im Anschluss an das Spiel ausgetragen und geht bis 15 Punkte. Der Sieger aus den beiden Partien zwischen Bigbank Tartu und LINDAREN Volley Amriswil qualifiziert sich für die nächste Runde gegen Benfica Lissabon.

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