Lebensraum Birs: Viel Platz für Natur im Aere-Quartier
In der Gemeinde Aesch BL wurden neue Mobilitätsangebote und Naturflächen präsentiert. Car-Sharing und Öko-Trittsteine prägen das zukunftsweisende Quartier.

Ein vielseitiges Mobilitätsangebot und viel Platz für die Natur: Auf dem Areal der Wohnsiedlung Aere wurden am Wochenende die neue Mobilitätsstation und die Biodiversitätsflächen präsentiert, teilt die Gemeinde Aesch BL mit.
Die Bewohnerinnen und Bewohner hatten die Möglichkeit, die Angebote direkt zu testen und sich von Expertinnen und Experten unterstützen zu lassen. Das Angebot umfasst die frisch eröffnete Pick-e-Bike-Station mit Bikes und Rollern, Car-Sharing mit Mobility, das Lastenfahrrad von Carvelo, eine Velowerkstatt sowie diverse E-Ladestationen.
Mit dem Bus vor der Haustüre und den nahe gelegenen BLT- und S-Bahn-Linien ist das Areal ausserdem hervorragend an den ÖV angebunden – so wie das im Mobilitätskonzept vorgesehen ist.
Mobilität und Natur gemeinsam gedacht
Die Themen Mobilität und Biodiversität wurden von den Projektbeteiligten von Beginn weg gemeinsam betrachtet – zuerst von den Gemeinden Aesch und Reinach bei der Quartierplanung, danach von der Bauherrschaft HRS.
Deshalb wurden die Aussenräume auf dem Aere so gestaltet, dass sie vielen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause bieten: Kleinstrukturen, heimische Pflanzen und blühende Wiesen schaffen wertvolle Lebensräume.
Die Flächen dienen als ökologische Trittsteine, welche die Vernetzung der Natur zwischen Birsufer und den angrenzenden Wohngebieten ermöglichen. Darauf aufmerksam macht eine neue Biodiversitäts-Infotafel. Auf dieser wird unter anderem erklärt, wie das Regenwasser in einer Retentionsmulde gesammelt wird und so für Lebensraum und ein kühlendes Mikroklima sorgt.
Naturraum entlang der Birs gestärkt
Das Aere-Areal wird als Teil eines grösseren Naturraums entlang der Birs gesehen. Zusammen mit den nachhaltigen Mobilitätsangeboten steht die Wohnsiedlung exemplarisch für eine zukunftsweisende und vernetzte Quartierentwicklung, die ökologische, soziale und infrastrukturelle Aspekte berücksichtigt.










